Als Schauspielerin grottenschlecht?

Als Schauspielerin grottenschlecht?
Carla Bruni kann ihren Lebenslauf um eine weitere Berufssparte erweitern: Neben Supermodel, Singer-Songwriter und First Lady kann sie künftig auch noch Schauspielerin dazuschreiben. Die Dreharbeiten mit der Präsidentengattin sollen allerdings nicht ganz einfach sein.

In weißer Bluse und Jeans stand die französische Präsidentengattin dieser Tage in Paris vor der Kamera. An ihrer Seite: US-Schauspieler Owen Wilson. Hinter der Kamera: Regie-Altmeister Woody Allen. “Paris in Midnight” nennt sich Allens neues Filmprojekt, bei dem Carla Bruni-Sarkozy in einer kleinen Nebenrolle zu sehen sein wird.

“Vielleicht werde ich kläglich versagen”

Letztes Jahr war Allen bei Bruni und Sarkozy zu Gast im Elysées Palast, um ihren Part zu besprechen. Offentsichtlich bedarf es dazu des präsidialen Sanktus?. Im November darauf gab sie schließlich offiziell bekannt, dass sie die Rolle annehmen wird, schickte aber voraus, dass sie nicht erwarte, perfekt zu sein.

“Alles was ich mache, ist ein Sprung ins kalte Wasser, sonst würde ich nie etwas machen”, wie sie in einem TV-Interview des französischen Senders Canal+ sagte. “Ich bin absolut keine Schauspielerin. Vielleicht werde ich kläglich versagen, aber ich kann eine derartige Gelegenheit in meinem Leben nicht ungenützt lassen. Wenn ich einmal Enkel habe, möchte ich sagen können, ich habe einen Film mit Woody Allen gedreht.” (Fehlender Nachsatz: Auch wenn es nur eine Mini-Rolle war.)

1 Szene 32 Mal wiederholt

Hoffentlich war die Aussage von wegen “kläglich versagen” nicht eine selbsterfüllende Prophezeiung. Die Szenen mit Bruni, die in der Nähe des Pantheon im fünften Pariser Arrondissement gedreht wurden, waren tatsächlich eine schwere Geburt, wie ein Insider berichtet. Eine Aufnahme, bei der die 42-Jährige mit einem Baguette unterm Arm in einen Supermarkt geht, musste angeblich 32 Mal wiederholt werden. Dabei sollte gerade das für eine französische Staatsbürgerin kein Problem sein. (Zumindest stellen wir Nicht-Franzosen uns den Vorzeige-Gallier immer mit unter die Achsel geklemmtem Baguette vor.)

Neben Bruni und Wilson sind in dem Kostümfilm der 1920er Jahre auch Oscarpreisträgerin Marion Cotillard und Adrian Brody zu sehen. Die First Lady spielt darin eine Museumsdirektorin, deren Untergebene Cotillard ist.

Auch wenn Bruni in ihrer Rolle “kläglich versagen” wird, was wir natürlich nicht annehmen, die Schmach der “Goldenen Himbeere” wir ihr jedenfalls erspart bleiben. Die kriegt man nur für größere Rollen.

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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