Allrounder der Herbstküche: Kürbislaterne und Kürbiscremesuppe

Von Verena Kaufmann
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Ob Suppe oder Deko - der Kürbis ist vielseitig einsetzbar.
Ob Suppe oder Deko - der Kürbis ist vielseitig einsetzbar. - © Verena Kaufmann
Ein wahrer Allrounder hat jetzt Saison: Der Kürbis. Er lässt sich vielfältig verarbeiten, ein Klassiker der Herbstküche ist dabei die Kürbiscremesuppe – und den ausgehöhlten Kürbis haben wir einfach zu einem optischen Blickfang für Halloween weiterverarbeitet.

Der Kürbis hat jetzt Saison. Auch wenn er oft schon im August geerntet wird, gilt er als Vorbote für den Herbst. Manche Sorten sind sogar bis in den Februar erhältlich.

Kürbis: Der Allrounder des Herbsts

Ob als einfache Deko in den Herbstmonaten oder als aufwändig geschnitzte Kürbislaterne – der Kürbistrend ist allgegenwärtig. Das Kürbisschnitzen kommt traditionell aus den USA, erfreut sich aber mittlerweile auch hierzulande großer Beliebtheit. Vor allem Kindern macht das Basteln Spaß, denn die Kürbisgesichter können nach Lust und Laune gestaltet werden.

Auch in die Küche hat es der Allrounder bereits geschafft, denn das Kürbisfleisch lässt sich vielfältig verarbeiten, beispielsweise zu Salaten, Suppen, Marmeladen oder Mehlspeisen. Wir haben ein g’schmackiges Rezept für den Klassiker “Kürbiscremesuppe” für euch – aus dem Rest wurde ein gruseliger Blickfang für Halloween.

Anleitung zum Kürbisschnitzen

Der typische Halloween-Kürbis ist groß, orange und lässt sich einfach aushöhlen und schnitzen. Es gibt viele verschiedene Sorten, die sich als Kürbislaterne eignen, will man sein Fleisch jedoch noch weiterverarbeiten, sollte man darauf achten, dass es sich um einen Speisekürbis handelt.

Zuerst wird mit einem Messer oder einer (Stich-)Säge ein Deckel aus dem Kürbis geschnitten. Der Schnitt sollte keilförmig nach innen gehen, damit der Deckel nicht hinein fällt, wenn der Kürbis trocknet. Das Kürbisgrün am Deckel sollte nicht entfernt werden, da es als praktischer Griff beim Kerzenwechsel dient. Apropos Kerzen: Sollte das Kürbisgesicht später mit echten Kerzen erleuchtet werden, sorgt ein kleines Loch im Deckel für genügend Sauerstoff.

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Nun kann das gesamte Kürbisfleisch entfernt werden bis nur mehr circa zwei Zentimeter Rand übrig sind. Beim Aushöhlen können vor allem Kinder mithelfen – mit einem Löffel kann ganz ungefährlich gearbeitet werden. Das hier anfallende Fruchtfleisch wird später zu einer Suppe weiterverarbeitet.

Mit einem Stift wird das Gesicht entweder freihändig aufgemalt oder mithilfe einer Schablone übertragen. Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, kann es auch schon ans Schnitzen gehen. Mit einem (Teppich-)Messer werden Mund, Augen und Nase ausgeschnitzt – am einfachsten ist es, mit dem Mund zu beginnen, um die Proportionen besser einschätzen zu können. Danach die Schnitzränder bei Bedarf noch ein wenig säubern und schon ist das gruselige Kürbisgesicht fertig.

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Rezept für herzhafte Kürbiscremesuppe

Zutaten:

  • 500 g Kürbisfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 1 l Rindsuppe
  • 1/4 l Schlagobers
  • Knoblauchzehen
  • Butter
  • Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer

Außerdem:

  • Semmel
  • Kürbiskernöl

Zuerst die fein geschnittene Zwiebel in Butter anrösten, dann das zuvor ausgehöhlte Kürbisfleisch und die geraspelten Karotten dazugeben. Kurz durchrösten und mit Rindsuppe aufgießen. Mit zerdrücktem Knoblauch, Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer würzen und das Ganze weichdünsten.

Suppe1 Suppe2

Danach das Lorbeerblatt entfernen und die Suppe pürieren. Anschließend das Schlagobers dazugeben, abschmecken und – fertig. Als knusprige Suppeneinlage kann eine Semmel in Würfel geschnitten und in Butter herausgebraten werden.

Die Suppe schmeckt am besten mit einem Spritzer Kürbiskernöl. Wir wünschen Guten Appetit!

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