Allrad bei Kombis und Limousinen in der Business-Klasse

Akt.:
Allrad bei Kombis und Limousinen in der Business-Klasse
© Mercedes
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Allradantrieb weitgehend ein Alleinstellungsmerkmal nicht nur der Offroad- und SUV-, sondern auch der gehobenen Pkw-Klassen.

Die technische Weiterentwicklung der 4×4-Systeme – siehe Elektronik –, die Kostenreduktionen anhand weiterer Verbreitung und günstigerer Herstellung sowie eine steigende Nachfrage unter anderem in Alpenregionen und Schwellenländern resultierte in einer Art Demokratisierung. Einzelne Hersteller bieten bereits in allen Pkw-Segmenten Allradantrieb ab. Eines der wichtigsten, weil zu einem hohen Prozentsatz im Firmenwagen-Einsatz, ist die Mittelklasse. Besonders in zentraleuropäischen Ländern ist für Produzenten und Importeure im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit die Option auf zumindest ein Modell mit vier angetriebenen Rädern von zunehmender Wichtigkeit.Einige Beispiele: Breit aufgestellt sind in dieser Hinsicht die deutschen Hersteller. Das Flaggschiff der Volkswagen-Businessklasse, der Passat, offeriert in seiner vor rund einem Jahr komplett erneuerten Generation sowohl für die viertürige Limousine als auch für den Variant das „4Motion“ genannte Haldex-Kupplungssystem an.

Bei Audi heißt Allrad „Quattro“. Der gerade ebenfalls frisch interpretierte A4, der demnächst auf dem Markt starten wird, kann ebenso in beiden Karosserievarianten (Limousine und Avcant) mit 4×4-System ausgerüstet sein – ganz abgesehen von der Leistungs-Speerspitze, dem RS4 Avant.

BMW nennt sein Traktionsverdopplungssystem bekanntlich „xDrive“. Auch der frisch upgedatete und aktualisierte 3er – Stufenheck wie Touring – hat es in Kombination mit bestimmten Antriebsversionen teils im Serien-, teils im Aufpreisprogramm.

Eine optionale Selbstverständlichkeit ist auch bei Mercedes das in Stuttgart „4Matic“ genannte 4×4-Antrieb, ebenfalls in der Limousinen als auch in der T-Modell-Variante.

Und bei Opel ist Allradantrieb entweder im Verein mit den sportlichen Top-Varianten des Insignia – den OPC-Versionen – oder in Zusammenhang mit der robust gehaltenen Ausführung des Lade-Kandidaten zu haben. Dann hat er den Zunamen „Country Tourer“.

Ländlich markiert auch Volvo in der mittleren Businessklasse seinen lade-talentierten 4×4-Vertreter: Mit Abwege-Lizenz heißt der V60 „Cross Country“.

 Updates und Modellwechsel mit neuer 4×4-Option

Ein Update spendiert hat Mazda im heurigen Frühjahr seinem Mittelklasse-Topseller, dem 6er. Hand in Hand damit ging die Möglichkeit, die Lader-Version – den SportCombi – nun auch mit Allradantrieb zu versehen. Das 4×4-System stammt vom SUV-Bruder CX-5 und ist in Kombination mit 150- oder 175-PS-Diesel orderbar. Ersterer ist mit einer manuellen Sechsgangschaltung, Zweiterer mit einer sechsstufigen Automatik zusammengespannt.

Schließlich ist mittlerweile auch der Ford Mondeo, der im Vorjahr seine neue Modellgeneration angetreten hat, mit vier angetriebenen Rädern zu haben. Der wiederum setzt die 4×4-Technik des Kuga sowohl im Fünftürer als auch im Traveller um und hat damit nun ebenfalls ein weiteres Pro-Argument fürs Flottengeschäft im Talon.

(KECKEIS)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen