“Alles Mozart” ist das Wochenendmotto

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Die Qual der Wahl bleibt am kommenden Sonntag, dem 30. April keinem Wiener Mozart-Fan erspart. Bieten doch gleich drei renommierte Schauspielbühnen hochkarätige Mozart-Programme zur selben Stunde.

„Mozart in der Josefstadt“ mit Helmuth Lohner, „Mozarts Heimkehr“ mit Karl Löbl im Burgtheater und „Brandauer liest Mozart“ im Schauspielhaus. Alle drei Veranstaltungen beginnen um 11 Uhr vormittags.

„Mozart in der Josefstadt“ heißt eine Matinee mit dem Ensemble Wien und Helmuth Lohner, und neben Stücken aus den „Deutschen Tänzen“ werden auch „Bearbeitungen von Mozarts Kompositionen durch dessen Zeitgenossen“ geboten, wie auf der Homepage zu lesen ist. Helmuth Lohner wird dazu Couplets von Emanuel Schikaneder vortragen.

Eigentlich ist „Mozarts Heimkehr“ die “übliche Premieren-Matinee“, wie es aus dem Pressebüro der koproduzierenden Staatsoper heißt. Doch da die bevorstehende Premiere von „Die Entführung aus dem Serail“ am 1. Mai im Mozart-Jahr ausnahmsweise im Burgtheater stattfindet (wo quasi auch die Uraufführung 1782 über die Bühne ging, jedenfalls im alten k. k. Hoftheater nächst der Burg), präsentiert Karl Löbl seine Einführung eben dort. Mit u.a. Regisseurin Karin Beier, Dirigent Philippe Jordan und den Sängern Diana Damrau und Franz Hawlata, wird Löbl über Musik, Inszenierung und Rollenauffassung sprechen.

Das Schauspielhaus nennt die sonntägliche Benefiz-Lesung Klaus Maria Brandauers einen „literarischen Geburtstagsgruß“. Der Schauspielstar „widmet seinem Salzburger Landsmann eine temperamentvolle und temporeiche Lesematinee. Er begleitet Mozart in der Rolle des dem Mozart’schen Hause freundschaftlich verbundenen Josef Nepomuk ’Abbé’ Bullinger auf seiner Reise an die Höfe süddeutscher Fürsten“, wie es auf der Homepage heißt. Und weiter:

„Das Programm ist heiter und derb, nachdenklich und persönlich. Klaus Maria Brandauer lässt Mozarts Zeit noch einmal richtig lebendig werden.“ Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Haus der Frauen Traiskirchen und Hollabrunn von SOS Menschenrechte zu Gute.

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