Aktiv bleiben und anderen helfen

In den letzten Jahren sind in mehreren Vorarlberger Gemeinden privat organisierte und geführte Seniorenbörsen entstanden. Engagierte ältere Menschen helfen anderen in der Gemeinde bei Dingen des Alltags. Eine neue Broschüre bietet umfassende Informationen zu diesem Thema. “Diese beispielhafte Form ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe ist angesichts des demografischen Wandels in der Gesellschaft ein Modell mit Zukunft”, betonte Soziallandesrätin Greti Schmid im heutigen (Freitag, 22. Februar) Pressegespräch.


Der soziale Gedanke steht im Vordergrund

Die Seniorenbörsen bieten Unterstützung bei allen möglichen Tätigkeiten des Alltags an – Gottfried Schröckenfuchs, Obmann der Seniorenbörse Bregenz, zählte einige auf: Einfache Gartenarbeiten, Handwerks- und Hausarbeiten, Pflanzen gießen, Kuchen backen, Oma- und Opa-Dienste, mit dem Hund Gassi gehen, eine Autofahrt zur Ärztin, ein Gang in die Apotheke, Unterstützung bei Behördengängen und Einkäufen und vieles mehr.

Einzelne Seniorenbörsen bieten zusätzliche interessante Projekte an: – Leseomas und -opas kommen an die Volksschulen – In der Handwerkerschule lernen Schülerinnen und Schüler handwerkliche Fertigkeiten – Wohnen im Alter als Projekt in einer Gemeinde

Die Angebote der Seniorenbörsen sind unbürokratisch zugänglich und bis auf anfallende Unkosten kostenfrei. Bei allem steht der soziale Gedanke im Vordergrund.

Information und Vernetzung – Neue Broschüre

Das Land Vorarlberg hat im von der EU proklamierten “Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen” 2012 die Seniorenbörsen zu einer Reihe von Vernetzungstreffen eingeladen. Ein Ergebnis dieser Veranstaltungen ist die nun vorliegende Broschüre “Seniorenbörsen in Vorarlberg”, die in übersichtlicher Form informiert und alle wesentlichen Fragen zu diesem Thema beantwortet: Wie bekomme ich Hilfe? Wie kann ich mich selbst einbringen? Meinungen von Helferinnen und Helfern. Wie gründe ich eine Seniorenbörse? Kontaktadressen aller Seniorenbörsen in Vorarlberg.

Die Broschüre wird allen Seniorenorganisationen im Lande sowie allen Gemeinden zur Verfügung gestellt – nicht zuletzt als Anreiz, damit in noch mehr Vorarlberger Gemeinden solche Dienste eingerichtet werden. www.vorarlberg.at/senioren

Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20141, Fax: 05574/511-920196
mailto:presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/16/aom

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OTS0108 2013-02-22/11:48

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