Aktion der Identitären: Parteizentrale der Grünen in der Lindengasse “zugemauert”

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Die Identitären spielten Maurer vor grüner Parteizentrale.
Die Identitären spielten Maurer vor grüner Parteizentrale. - © Pixabay/Nikiko/Sujet
Am Montag spielten sich kuriose Szenen am Gehsteig vor dem Eingang des Grünen Hauses in der Lindengasse in Wien-Neubau ab: Vertreter der als rechtsextrem eingestuften identitären Bewegung hatten bei einer Nacht-und-Nebel-Aktion eine “Mauer” vor der Parteizentrale gebaut.

Die Identitären sprechen gar von einer “eineinhalb Meter hohen Ziegelmauer” vor die Tür der grünen Parteizentrale in der Lindengasse. Mit der Aktion wollten die Identitären auf den “Multikulti-Horror” in Europa im Zuge der jüngsten Terror-Anschläge aufmerksam machen – und sprachen den Grünen offenkundig “Schuld” zu.

Mit einem aufgesprayten Kreuz auf der Ytong-Mauer sollte außerdem dem in Frankreich ermordeten Priester gedacht werden, hieß es weiter.

“Schmierereien” der Identitären: Grüne erstatten Anzeige

Die Grünen sprechen in einer Aussendung am Montag von “einem  kleinen Haufen Ytong-Ziegel”, die sie vor ihrer Parteizentrale im 7. Bezirk vorgefunden haben: “Auf der Hauswand befanden sich kleinere Schmierereien, die Steine und Schmierereien waren kurz nach 8.30 Uhr entfernt. Es wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt erstattet.”

Sollte es der Polizei gelingen, die Täter ausfindig zu machen, werden die Grünen Wien eine etwaige finanzielle Entschädigung an caritative Organisationen spenden, so die Partei.

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