Admira gewinnt EL-Hinspiel gegen Kapaz mit 1:0

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Admira Wacker Mödling konnte im Hinspiel der EL-Qualifikation gegen FC Kapaz punkten.
Admira Wacker Mödling konnte im Hinspiel der EL-Qualifikation gegen FC Kapaz punkten. - © APA
Am Donnerstagabend konnte Admira Wacker Mödling in der EL-Qualifikation im Hinspiel gegen FC Kapaz einen 1:0-Sieg einfahren.

Mit einem knappen Sieg hat Admira Wacker Mödling das Hinspiel in der zweiten Runde der Qualifikation zur Fußball-Europa-League gegen Kapaz Ganja in St. Pölten über die Bühne gebracht. Die Niederösterreicher setzten sich am Donnerstag mit 1:0 (1:0) durch und gehen damit mit einem dünnen Polster in die entscheidende zweite Partie am Mittwoch in Baku.

Dominik Starkl brachte die überlegenen Admiraner in der 41. Minute verdient in Führung. Nach der Pause traute sich Kapaz etwas mehr zu. Die Admira tat sich schwerer, ließ sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen.

Die Admira dominierte in der ersten Hälfte klar das Geschehen. Nach einer Viertelstunde hielt die Mannschaft, in der Kapitän Daniel Toth neuerlich fehlte, bei 80 Prozent Ballbesitz. Chancen waren zunächst aber dünn gesät, Kapaz machte die Räume mit zwei dicht gestaffelten Ketten eng und ließ wenig zu. Die Niederösterreicher konnten meist bis zum Strafraum relativ ungehindert kombinieren, der berühmte letzte Pass gelang aber zu selten.

In der 22. Minute schoss der auffällige Maximilian Sax Keeper Tada Simaitis an, Christoph Knasmüllner traf den Ball bei einem Volley-Versuch gleich im Anschluss nicht richtig. Sechs Minuten später schoss Maximilian Sax nach Stanglpass von Markus Pavic weit über das Tor.

Dominik Starkl netzt für Admira ein

Kurz vor der Pause köpfelte Starkl nach einem Eckball von Knasmüllner von rechts aber doch zur überfälligen Führung ein. Für den Stürmer war es das zweite Tor in der Europa-League-Qualifikation. Noch vor dem Gang in die Kabine scheiterte Nijat Gurbanov (45.) bei der ersten Chance der Gäste aus kurzer Distanz an Jörg Siebenhandl.

In der 59. Minute prüfte Starkl Simaitis mit einem Schuss aus spitzem Winkel. In der 68. Minute stand der Ex-Rapidler erneut im Mittelpunkt, als er vom montenegrinischen Schiedsrichter Pavle Radovanovic wegen einer Schwalbe im Strafraum die Gelbe Karte gezeigt bekam. Eine gute Gelegenheit ließ eine Viertelstunde vor Schluss der eingewechselte Srdjan Spiridonovic verstreichen, sein Schuss wurde noch abgeblockt. Die Schlussphase blieb ohne Höhepunkte, defensiv war die Mannschaft von Oliver Lederer nicht mehr gefordert.

Für die Admira geht es in den kommenden Tagen mit einigen Reisestrapazen weiter. Am Sonntag steht in der ersten Runde des ÖFB-Cups die Partie gegen den Dornbirner SV in Vorarlberg auf dem Programm, am Mittwoch findet in Baku das Rückspiel gegen Kapaz statt.

(APA)

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