Ablehnung von Volksgarage in Neubau

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66,4 Prozent sprachen sich in einer Bürgerbefragung gegen das Projekt in der Burggasse im Bezirk Neubau aus, so das vom Grünen Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger heute, Dienstag, präsentierte Ergebnis.

In Wien stößt eine weitere geplante Volksgarage auf den Widerstand der Anrainer. In einer angrenzenden Schule hatten sich nach Angaben der Grünen zudem 88 Prozent der Eltern gegen die Garage gestellt.

„Die Anrainer haben klar entschieden – an der eindeutigen Ablehnung des Projekts durch jene Menschen, für die es gebaut werden soll, gibt es nichts schönzureden. Für mich ist das Votum klares Zeichen und Handlungsauftrag – Bezirk und Stadt Wien sind gut beraten, dieses Ergebnis ebenfalls zu akzeptieren“, so Blimlinger in einer Aussendung. Über die weitere Vorgehensweise zum Planungsprojekt würden nun auf politischer Ebene im Bezirk sowie mit der Stadt Wien Gespräche geführt.

Das Problem der Neubauer Grünen: Sie allein können nicht über die Zukunft der Garage entscheiden. Die Grünen sind im Bezirk zwar die stärkste Fraktion und stellen damit auch den Bezirksvorsteher, verfügen mit 18 der 40 Mandate aber nicht über eine absolute Mehrheit in der Bezirksvertretung. SPÖ, ÖVP und FPÖ befürworten die Garage und hatten sich für eine Befragung im gesamten Bezirksgebiet ausgesprochen.

Die von Blimlinger initiierte Bürgerbefragung fand dagegen nur im Umkreis von 300 Metern rund um den geplanten Standort statt. Durchgeführt wurde sie von 3. bis 21. April. Insgesamt 4.876 Personen wurden angeschrieben, 1.973 Rücksendungen (40,46 Prozent) waren gültig. 663 Personen sprachen sich für den Bau aus, 1.310 waren dagegen.

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