Ab dem 24. November will Niki Flüge von Wien nach Abu Dhabi anbieten

Ab Winter will Niki Flüge von Wien nach Abu Dhabi anbieten. Ab Winter will Niki Flüge von Wien nach Abu Dhabi anbieten. - © APA
Im Winterflugplan der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki (flyniki) soll es täglich Flüge von Wien nach Abu Dhabi, dem Drehkreuz des Air-Berlin-Großaktionärs Etihad, geben. Der Erstflug ist für den 24. November geplant.

Gerüchte über Niki-Flüge von Wien nach Abu Dhabi kursieren schon länger, jetzt wird der Plan konkreter. Wie die APA von zwei Seiten erfuhr, hat sich Niki für die Flugrechte-Verhandlungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten designieren lassen.

Niki bestätigt Pläne für den Winterflugplan

Niki bestätigte am Montag die Pläne. Der Erstflug sei für den 24. November geplant. Durchgeführt werden sollen die knapp sechsstündigen Flüge mit einem Mittelstreckenjet, einem Airbus A320. Es wäre dies die erste Langstreckendestination im Niki-Streckennetz.

Außerdem soll es erstmals in der zehnjährigen Geschichte des von Niki Lauda gegründeten Billigfliegers auch eine Business Class geben. Der A320 soll 132 Plätze in der Economy und 12 Sitze in der Business Class haben, informierte die Airline. Fix sind die Flüge allerdings noch nicht. Die Luftfahrtbehörden von Österreich und den Emiraten (VAE) müssen erst grünes Licht geben.

Flugrechte sind problematisch

Die Flugrechte zwischen Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten waren in den vergangenen Jahren von einem Konflikt zwischen Austrian Airlines und dem Rivalen aus Dubai, Emirates, geprägt. Bei den zwischenstaatlichen Verhandlungen spießt es sich vor allem, weil die AUA und deren Mutter Lufthansa befürchten, dass die staatlich subventionierten Golfcarrier Passagiere aus Europa absaugen.

Airlines kämpfen mit Schuldenberg

Air Berlin und Niki kämpfen seit Jahren mit einem enormen Schuldenberg, der Jahr für Jahr größer wird. 2013 stand unterm Strich erneut ein Verlust von 315,5 Millionen Euro. Air Berlin und die Österreich-Tochter werden nur noch mit dem Geld von Etihad in der Luft gehalten. (APA)

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