70 Einsatzkräfte bei Feuerübung in der Justizanstalt Wien-Josefstadt

Eine Feuerübung wurde in der Justizanstalt Wien-Josefstadt abgehalten
Eine Feuerübung wurde in der Justizanstalt Wien-Josefstadt abgehalten - © APA/HERBERT NEUBAUER
Bereit für den Ernstfall: In der Justizanstalt Wien-Josefstadt hat am Freitagvormittag eine Alarmübung stattgefunden. Dabei wurde ein Brand in einer Gefängnisabteilung simuliert. 70 Leute – Justizwachebeamte und Feuerwehr – waren im Einsatz.

Beim Eingang zur Justizanstalt in der einspurig gehaltenen Wickenburggasse kam es kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen, gab das Justizministerium bekannt. Diese Trainings finden in regelmäßigen Abständen statt. Dieses Mal wurde geübt, was zu tun ist, wenn auf einer Abteilung ein Brand ausbricht.

Feuerübung in der JA Josefstadt: Reaktion auf Brand, den Häftling legte

Ausschlaggebend war das Feuer, das vor einem Jahr von einem algerischen Häftling in der Justizanstalt gelegt wurde und drei Schwerverletzte forderte, sagte Kerstin Mitsch, stellvertretende Leiterin in der JA Josefstadt. “Wir haben die Prozesse evaluiert”, nun werden die Vorgänge geübt, erläuterte Mitsch.

Da damals der Brand in der Nacht ausgebrochen war, wurde bei der Übung erneut angenommen, dass das Feuer beim Nachtdienst – d.h. mit eingeschränktem Personal – entsteht. Dazu mimten Justizwachebeamte fiktive Verletzte, zudem waren ein Arzt, die Betriebsfeuerwehr sowie die Wiener Berufsfeuerwehr im Einsatz. Die Übung wird gegen 11.00 Uhr zu Ende gehen.

(apa/red)

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