6 Trends in österreichischen Hotelzimmern

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Das wollen Hotelgäste nicht mehr missen.
Das wollen Hotelgäste nicht mehr missen. - © Florian Mori
Mit mehr als 135 Millionen Nächtigungen verzeichnete die österreichische Hotellerie laut Statistik Austria im Jahr 2015 einen neuen Rekordwert und übertraf das Vorjahr um 2,5 Prozent. Ohne laufende Investitionen in neue Hoteleinrichtung und Renovierungen sind solche touristischen Höhenflüge in Zukunft aber nur schwer zu toppen, denn für den modernen Gast stehen Qualität und Komfort ganz oben auf der Urlaubswunschliste.

Mit dem neuen Tourismus-Rekordwert im Vorjahr haben Österreichs Hoteliers eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der international heiß umkämpften Branche mehr als nur konkurrenzfähig sind. Die österreichischen Betriebe konnten sowohl beim heimischen Gast (+ 2,1%), als auch bei ausländischen Touristen (+ 2,6 %) punkten. Der Start in die Wintersaison 2015/16 bescherte den Hotels bei Gästen aus dem Ausland sogar ein Plus von neun Prozent, was zeigt, dass sich der österreichische Tourismus auch bei Gästen mit internationalen Ansprüchen behaupten und hier vielleicht sogar Trends vorgeben kann. Neben hohen Qualitätsstandards bei der Hoteleinrichtung legen die Gäste in ihrem Urlaub auch viel Wert auf heimelige Wohlfühlatmosphäre, wie man nicht zuletzt am Ferientrend Flat Sharing, also dem Urlauben in einer fremden Wohnung, erkennen kann. Das Unternehmen furniRENT trägt mit seinem finanziell attraktiven Miet- und Mietkaufsystem maßgeblich dazu bei, sinnvolle Investitionen für Hoteliers leistbar zu machen und kennt 6 Trends, die dem modernen Urlaubsgast besonders wichtig sind.

1 – Einzel- oder Doppelzimmer?

Obwohl es ein wachsendes Reiseangebot für Singles gibt, besteht keine erhöhte Nachfrage nach Einzelzimmern. Stattdessen legen viele Hoteliers ihre Einzelzimmer in der Praxis zu größeren Räumen zusammen. „Es entwickelt sich ein klarer Trend in Richtung Ferienapartments und Familienzimmern“, so Hansjörg Kofler von furniRENT. Gründe dafür sind steigendes Preisbewusstsein der Gäste aber auch Kostenersparnisse für den Hotelier, die dadurch entstehen, dass weniger Personal benötigt wird. Ein weiterer Vorteil für den Unternehmer ist die leichtere Handhabung – Gastronomie und Verpflegung fallen weg, Personal- und Reinigungsaufwand werden geringer.

2 – Flexible und durchdachte Raumkonzepte

Ein Hotelzimmer muss idealer Weise Business- und Feriengäste gleichermaßen ansprechen. Daher sind ein funktionaler Arbeitsbereich sowie angemessene Sitzgelegenheiten unabdingbar. Zusehends mehr Wert wird jedoch auf ein durchdachtes Raumkonzept, ein atmosphärisches Licht und qualitativ hochwertige Textilien gelegt. Darüber hinaus dürfen ausreichend Ablageflächen sowie moderne Technikgeräte nicht fehlen.

3 – Boxspringbetten sind gefragt und liegen auch bei der Hygiene vorne

Trotz aller Zukunftsideen und technischer Raffinessen bewährt sich das klassische Boxspringbett mit seinen zahlreichen Vorteilen. Es punktet mit hohem Schlafkomfort, Rückenfreundlichkeit, einem hohen Ausstieg und modernem Design. Das Boxspringbett liegt auch bei der Hygiene vorne. „Es wurde so konzipiert, dass Luft zirkulieren kann und dadurch die Feuchtigkeitsverluste während des Schlafens in die Luft abgeleitet werden“, informiert Kofler.

4 – Offene Bäder liegen im Trend

Umfragen zufolge ist das Badezimmer in den Fokus des Gastes gerückt. Daher hat sich hier in den letzten Jahren auch einiges geändert. Zu den Zimmern offene Bäder liegen besonders im Trend – abgetrennt wird häufig nur noch das WC. Um kleinere Bäder optisch größer wirken zu lassen, bieten sich große Spiegel, eine gute Beleuchtung sowie dunkle Bodenfliesen in Kombination mit hellen Wandfliesen und Decken an. Ein Hänge-WC und das größtmögliche Fliesenformat erleichtern dem Reinigungspersonal die Arbeit, was wiederum Betriebskosten spart. Idealer Weise ist die Dusche bodeneben, um den Einstieg zu erleichtern. Für den optimalen Wohlfühlfaktor sind Naturstein und Holz die Materialien der Wahl.

5 – Stilfrage: Erlaubt ist, was gefällt

Neben dem Interieur lässt sich ein Hotelzimmer am einfachsten über die Wahl des Farbtons gestalten. Es gibt jedoch keine speziellen Vorgaben, wie man es rustikal oder modern gestaltet. Erlaubt ist, was gefällt und zur Einrichtung sowie zum Stil des Hotels passt. Entscheidet sich der Hotelier aber für ein Konzept, dann muss sich dieses durch das gesamte Hotel ziehen. Je nach Stil, Einrichtung und Wunsch wird hier die Farbe individuell abgestimmt. „Wichtig ist uns dabei, dass unsere Kunden nicht jeden Trend mitmachen, sondern ein zeitlos elegantes Farbdesign wählen. So setzen sie sich nicht der Gefahr aus, rasch wieder out zu sein“, betont Kofler.

6 – Immer mehr LEDs und Lichtkonzepte

Die inzwischen ausgereifte LED-Technik ist sowohl sparsam im Energieverbrauch, angenehm in der Farbtemperatur als auch optimal für den Einsatz auf engem Raum geeignet. Daher gibt es einen klar erkennbaren Trend zu LEDs und durchdachten Lichtkonzepten. Bei Neuinstallationen empfiehlt es sich, speziell das Badezimmer gut auszuleuchten, um Wohlfühlcharakter zu schaffen. Ebenso im Trend liegen indirekte Beleuchtungen bei Betthäuptern sowie indirektes Stimmungslicht im gesamten Wohnraum, welches eine wohltuende und entspannende Wirkung auf den Gast hat.

„Beachtet man diese Tipps bei der Investition in neue Hoteleinrichtung, lassen sich sowohl die Zimmerpreise als auch die Auslastung beträchtlich steigern“, so Kofler abschließend.

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