Juventus Turin gegen Bayern im Champions-League-Achtelfinale

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Alaba & Co. fiebern dem Achtelfinale entgegen
Alaba & Co. fiebern dem Achtelfinale entgegen - © APA
Juventus Turin trifft in einem Schlager des Achtelfinales der Fußball-Champions-League auf den FC Bayern München. Dies ergab die UEFA-Auslosung am Montag in Nyon. In einer weiteren Paarung bekommt es Titelverteidiger FC Barcelona mit Arsenal zu tun. Die AS Roma trifft auf Real Madrid, Paris St. Germain auf Chelsea. In der Europa League trifft Rapid Wien auf den FC Valencia.

Mit dem Duell des FC Bayern mit Juventus Turin kommt es im Achtelfinale der Fußball-Champions-League zu einem echten Klassiker. Der Titelmitfavorit aus München mit ÖFB-Star David Alaba trifft auf den Finalisten der Vorsaison. Titelverteidiger FC Barcelona bekommt es indes mit Arsenal zu tun. Dies ergab die Auslosung am Montag in Nyon.

In weiteren Paarungen trifft die AS Roma auf Real Madrid, Paris St. Germain auf Chelsea. Aleksandar Dragovic und Dynamo Kiew messen sich mit Manchester City, Debütant KAA Gent mit Wolfsburg. Das Achtelfinale komplettieren die Partien zwischen PSV Eindhoven und Atletico Madrid bzw. Benfica Lissabon und Zenit St. Petersburg. Die Hinspiele werden am 16./17. und 23./24. Februar ausgetragen, die Rückspiele am 8./9. bzw. 15./16. März.

Juves Freunde hält sich in Grenzen

Im Lager von Juventus machte man gute Miene, wirklich glücklich war man mit dem Los jedoch nicht. Die Bayern waren wie Barcelona von der Konkurrenz durchgehend als im Achtelfinale wenig erwünschter Gegner genannt worden. “Wir hätten auf mehr Glück gehofft. Aber auch Bayern wird mit dem Los Juve nicht unbedingt zufrieden sein”, sagte Juventus-Vizepräsident Pavel Nedved.

Die Bayern sind seit fünf Spielen gegen Juventus ungeschlagen, holten dabei vier Siege. Auf dem Weg zum Triumph 2013 schalteten die Münchner die Turiner im Viertelfinale aus. Es wird auf beiden Seiten ein Treffen alter Bekannter. Sami Khedira und Mario Mandzukic sind mittlerweile für Juventus aktiv. Bayerns Kingsley Coman ist von Juve ausgeliehen, Arturo Vidal wurde im Sommer von den Italienern fest verpflichtet.

Bei Deutschlands Meister herrschte vor den Spielen gegen den italienischen dezente Zuversicht. Kapitän Philipp Lahm sprach von einem “europäischen Klassiker”, der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge von einem sehr schweren, aber auch sehr attraktivem Los. “Zum Erreichen des Viertelfinales benötigen wir gegen den italienischen Meister zwei sehr gute Partien”, meinte Rummenigge.

Barca gegen englischen Tabellenführer

Barcelona erwischte mit Arsenal ein Team, gegen das die Katalanen in der K.o.-Phase gute Erinnerungen haben. 2010 und 2011 setzten sich die Spanier gegen die Engländer im Viertel- bzw. Achtelfinale durch. 2006 holte Barcelona im Finale gegen Arsenal den Titel. Für die Nordlondoner geht es auch darum, das fünfte Achtelfinal-Aus in Folge zu verhindern.

Chelsea und Paris trafen erst in diesem Frühjahr im Achtelfinale aufeinander, damals setzten sich die Franzosen um Superstar Zlatan Ibrahimovic dank der Auswärtstorregel durch. Im Jahr davor hatten die “Blues” aus London im Viertelfinale das bessere Ende für sich gehabt. “Es gibt nicht viel, das wir über Paris nicht wissen”, meinte Chelseas Generalsekretär David Barnard.

Dragovic mit Kiew gegen ManCity

Dynamo Kiew erwischte mit Manchester City den erwartet schweren Kontrahenten. Bayern, Barcelona oder Real blieben den Ukrainern aber erspart. “Manchester City ist ein definitiv besseres Los. Wir sind natürlich Außenseiter, keine Frage, aber wir sind nicht chancenlos”, sagte Dragovic. Der ÖFB-Teamverteidiger machte sich auf “sehr viel Arbeit” gefasst. Motivation sei aber genug vorhanden.

“Für mich persönlich haben Duelle mit englischen Top-Teams immer einen speziellen Reiz, ich freue mich auf die Herausforderung”, betonte der Wiener. Das Hinspiel im eigenen Stadion müssen Dragovic und Co. aufgrund einer UEFA-Sperre aber vor leeren Rängen bestreiten.

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EL: Rapid trifft auf Valencia

Der SK Rapid Wien trifft im Sechzehntelfinale der Fußball-Europa-League auf den spanischen Spitzenclub Valencia. Das ergab die Auslosung am Montag in Nyon. Österreichs Vizemeister bestreitet das Hinspiel am 18. Februar zuerst auswärts. Das Rückspiel steigt am 25. Februar im Ernst-Happel-Stadion in Wien. Valencia ist als Gruppendritter der Champions League in die Europa League umgestiegen. Die Spanier mussten sich in der Königsklasse Zenit St. Petersburg und dem belgischen Überraschungsteam KAA Gent beugen. In der Liga liegt Valencia unter dem neuen englischen Trainer Gary Neville derzeit auf Rang acht.

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