250 zusätzliche E-Taxis sollen bis 2018 auf Wiens Straßen fahren

Das war Wiens erstes E-Taxi - viele weitere sollen folgen.
Das war Wiens erstes E-Taxi - viele weitere sollen folgen. - © APA
Auf Wiens Straßen sollen bis 2018 250 zusätzliche reine reine E-Taxis unterwegs sein. Zu diesem Zweck bündeln Verkehrsministerium und Stadt Wien, genauer die Stadtwerke ihre Kräfte. Der Bund spendiert dazu drei Millionen Euro, die über ein E-Taxi-Projekt der Stadtwerke in unterschiedliche Kanäle fließen: Einerseits wird das Netz der Schnellladestationen ausgebaut, andererseits wird es Zuschüsse beim Fahrzeugkauf geben.

Schon ab März 2016 sollen die ersten 120 Taxis mit Strom statt mit Benzin durch die Bundeshauptstadt kurven, bis 2018 sollen dann die 250 voll gemacht werden, wie Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) und Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz verkündeten. Wird diese Zahl erreicht, würde das rund eine Verdopplung der derzeit angemeldeten E-Autos und einen E-Taxi-Anteil von rund fünf Prozent bedeuten.

Zuschüsse für Wiens Taxler mit Elektroautos

Entscheidet sich ein Taxler für ein E-Fahrzeug, erhält er künftig – bei einem Mittelklassewagen – rund 8.000 Euro Zuschuss. Für die ersten 120 Taxler gibt es außerdem ein Jahr gratis Strom. Zusätzlich wird das Ladestationen-Netz verdichtet: Zehn Schnellladestationen werden künftig ausschließlich für Taxis zur Verfügung stehen. 20 Minuten dauert es, bis der Akku zu 80 Prozent gefüllt ist.

Noch werden umsteigewillige Taxler gesucht, bisher haben sich nur 50 Lenker für das Projekt gemeldet. Daher kooperiert man jetzt auch mit dem Wiener Arbeitnehmerinnen Förderungsfonds (waff) sowie die Arbeitsmarktservice (AMS). Personen, die sich für eine Taxikarriere interessieren, bekommen einen Teil der Ausbildung finanziert – dazu das Versprechen auf einen fixen Arbeitsplatz sobald der Taxischein bestanden ist. Interessenten können sich melden. Auch auf Unternehmerseite hat man bereits einige Partner – darunter die Funkzentralen 40100 und 31300 – gefunden. Noch werden jedoch interessierte Taxifirmen gesucht.

(apa/red)

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