24. Tag im Grasser-Prozess mit Befragung des zweiten Porr-Solutions-Managers

Der Grasser-Prozess geht nach dem 24. Verhandlungstag in eine dreiwöchige Pause.
Der Grasser-Prozess geht nach dem 24. Verhandlungstag in eine dreiwöchige Pause. - © APA/ROLAND SCHLAGER/APA-POOL
Der 24. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und weitere Angeklagte begann mit der Befragung des zweiten Porr-Solutions-Managers. Es ist der letzte Prozesstag vor einer dreiwöchigen Pause.

Dann geht es erst wieder nach Ostern weiter. Es geht um Korruptionsverdacht bei der Einmietung der Finanzbehörden in das Linzer Bürohaus Terminal Tower. Laut Anklage flossen dabei 200.000 Euro an Walter Meischberger bzw. an Peter Hocheggers zypriotische Firma Astropolis als Gegenleistung für die Zustimmung Grassers zum Mietvertrag. Grasser bestreitet dies.

Der angeklagte frühere Porr-Manager erklärte heute in der Befragung, er habe die Formulierung “Gruppe Hochegger” selber kreiert. Er sei von Ermittlern zu Peter Hochegger, Ernst Karl Plech und Walter Meischberger befragt worden und habe diese dann zusammengefasst. Es könnte durchaus sein, dass Hochegger mit noch mehr Leuten zusammengearbeitet habe.

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