21. September 2009 13:25; Akt.: 21.09.2009 13:25

200.000 Nutzer für Citybike Wien

Citybikes finden sich fast überall. Citybikes finden sich fast überall. - © Gewista
Nicht nur fahrradlose Wiener, auch Touristen erfreuen sich am öffentlichen Fahrrad. Neben dem 200.000sten Nutzer gibt es auch ein Jahr Citybike-Handyservice zu feiern.

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Rechtzeitig zur Europäischen Mobilitätswoche kann Citybike Wien den Erfolg verbuchen: den 200.000sten angemeldeten Nutzer. “Damit konnten die Anmeldungen seit Anfang des Jahres um fast weitere 40.000 gesteigert werden”, freut sich Gewista-Generaldirektor Karl Javurek am Montag. Den Großteil der Fahrten machen nach wie vor die Nutzer mit Bankomatkarten aus, satte 74 % aller Entlehnungen werden damit getätigt. Die Vielfahrer schwören hingegen auf die Citybike Card. Zwar haben nur 3% der Nutzer diese Karte, aber der Anteil an den Fahrten beträgt 6% und ist damit doppelt so groß.

Auch Touristen haben einen beträchtlichen Anteil an den getätigten Fahrten. So machen die Entlehnungen mit Kreditkarten 17 % und jene mit der Touristenkarte 3% aller Fahrten aus. Verkehrsstadtrat Rudi Schicker bekräftigt: “Die Europäische Mobilitätswoche soll die Menschen daran erinnern, dass es auch andere Möglichkeiten der Fortbewegung gibt, insbesondere innerstädtisch. Die Citybikes stellen eine solche Alternative dar und können durchaus als Ergänzung für die Öffentlichen Verkehrsmittel gesehen werden.”

Erst das Handy, dann das Fahrrad

Unterwegs das nächste Rad oder die nächste freie Box suchen – das ist seit letztem Jahr kein Problem mehr, dank www.cbw.at. Bis zu 2.000 Nutzer greifen im Monat auf diesen Service bereits zu, um sich schon vorab über die Auslastung der Citybike-Station ihrer Wahl zu informieren. Dank Optimierung für Mobil-Browser kann jedes internetfähige Handy auf diesen Dienst zugreifen. Bereits jetzt gibt es die Möglichkeit, sich eine eigene Seite mit den wichtigsten Stationen einzurichten.

Dank Einbindung des wien.at-Stadtplans kann auch zu jedem Standort ein Umgebungsplan aufgerufen werden, in fünf verschiedenen Zoom-Stufen – so lassen sich auch Citybike-Terminals, die man noch nicht kennt, ganz einfach finden. In Zukunft soll es noch mehr Citybike-Informationen “on the go” geben, und auch andere Inhalte werden im Zuge von Kooperationen über die cbw.at-Plattform erreichbar sein – auf die Art und Weise, die cbw.at auszeichnet: schnell, kompakt und übersichtlich

Drei Gänge, bessere Reifen

Es ist für die meisten inzwischen schon eine geliebte Gewohnheit: Wer sich ein Citybike ausleiht, sieht zuerst nach, in welcher Box eines der neuen Räder steht. Denn wer die Wahl hat, nimmt natürlich die im Sommer vorgestellten neuen Citybikes mit 3-Gang-Schaltung und verbesserten Reifen. Die neuen Bikes werden doppelt so oft ausgewählt wie das alte Modell.

Die Nutzer scheinen mit den Verbesserungen zufrieden zu sein – das zeigen nicht nur eben diese konstant hohen Nutzungszahlen. “Auch das zahlreiche Feedback ist durchwegs rundum positiv, von der Schaltung über das verbesserte Fahrverhalten bis zur erneuerten Optik”, so Javurek abschließend.

Service-Tipp: www.citybikewien.at



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