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Versuchte Vergewaltigung am Donauinselfest: Prozess in Wien

Der angeklagte Afghane steht in Wien vor Gericht.
Der angeklagte Afghane steht in Wien vor Gericht. ©VIENNA.at/David Mayr
Jener Afghane, der am Donauinselfest versucht haben soll, eine junge Frau zu vergewaltigen, muss sich am Dienstag in Wien vor Gericht verantworten.
Verdächtiger nun doch in Haft
Polizei vereitelt Vergewaltigung

Weil er eine 21-jährige Frau am heurigen Donauinselfest zu vergewaltigen versucht haben soll, muss sich ein junger Bursch am Dienstag am Wiener Landesgericht verantworten. Der 18 Jahre alte Afghane soll am 24. Juni vor einer Bühne mit einer Gruppe männlicher Jugendlicher das spätere Opfer eingekreist und die Frau dann umklammert und zunächst an den Brüsten und im Intimbereich begrapscht haben.

Die 21-Jährige konnte sich vorerst losreißen und in Richtung Treppelweg flüchten. Laut Anklage verfolgte sie der Verdächtige, zerrte sie in ein Gebüsch, setzte sich auf die Frau und riss ihr das T-Shirt vom Körper. Dabei wurde er von Polizisten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) in Zivil beobachtet. Sie kamen der jungen Slowakin, die unter Alkoholeinfluss stand, aber sich dennoch nach Kräften wehrte, zu Hilfe, zerrten den Burschen weg und nahmen ihn fest.

Der Fall sorgte insofern für Aufsehen, weil der Verdächtige trotz einer Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung nach seiner polizeilichen Einvernahme zunächst auf freien Fuß gesetzt wurde.

(APA, Red.)

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