Neue Einbahn in der Lobau: Wien-Pendlern droht Strafe

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Seit kurzem wird die Mühlwasserpromenade als Einbahn geführt.
Seit kurzem wird die Mühlwasserpromenade als Einbahn geführt. - © pixabay.com
Wegen Entlastungsmaßnahmen für Anrainer ist die Mühlwasserpromenade Richtung Biberhaufenweg in der Lobau seit kurzem nicht mehr befahrbar. Bei Missachtung droht Wien-Pendlern 50 Euro Strafe.

Die zahlreichen Pendler aus Niederösterreich, die von Groß-Enzersdorf kommend Richtung Südost Tangente (A23) unterwegs sind, müssen die Brockhausengasse benützen bzw. über die Groß-Enzersdorfer Straße und Biberhaufenweg Richtung A23 fahren. “Dass die Anrainer eine Entlastung fordern, ist nachvollziehbar. Mit der nun gesetzten Maßnahme hat man aber das Gegenteil erreicht und erschwert Pendlern einmal mehr das Vorankommen innerhalb der Stadt”, kritisiert ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé.

ÖAMTC: Weitere Wiener Donauquerung nötig

Einen Beitrag zur Lösung dieser Problematik sieht der ÖAMTC-Experte in der Errichtung einer sechsten Wiener Donauquerung: “Eine weitere Donauquerung würde sowohl den Interessen der Pendler, als auch jenen der Anrainer Rechnung tragen”, so der Verkehrstechniker weiters. Es müssen daher entsprechende Angebote geschaffen werden, um Anrainer wie Pendler zu entlasten.

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