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Huawei-Einzug: Wiener IZD Tower in der Donaustadt zu über 90 Prozent vermietet

Huawei konnte als Mieter von 2.000 Quadratmetern gewonnen werden.
Huawei konnte als Mieter von 2.000 Quadratmetern gewonnen werden. ©www.izd-tower.at
Nachdem sich der chinesische Telefonhersteller Huawei Technologies im Wiener IZD Tower eingemietet hat, sind die Räumlichkeiten des Büroturms in Wien-Donaustadt nun zu über 90 Prozent vermietet. Vor gut dreieinhalb Jahren war das Gebäude in die Schlagzeilen geraten, da auf dem Dach ein NSA-Lauschposten stationiert sein soll.

Der 39-stöckige Büroturm IZD Tower in der Wiener Donaustadt ist fast vollständig vermietet. Der chinesische Telefonhersteller Huawei Technologies mietet sich auf 2.000 Quadratmetern ein, wie der Immobiliendienstleister CBRE Global Investors heute, Montag, in einer Aussendung bekannt gab.

Wiener IZD Tower zu über 90 Prozent vermietet

Der Chemiekonzern Borealis, an dem der Mineralölkonzern OMV zu 36 Prozent beteiligt ist, weitet zudem die von ihm bereits angemietete Fläche in dem 142 Meter hohen Turm auf der Donauplatte um 600 auf 7.000 Quadratmeter aus. Auch der Mietvertrag des Leuchtenherstellers Zumtobel Lighting Austria sei verlängert worden. Insgesamt überschreite die Vermietungsquote 90 Prozent.

Das Internationale Zentrum Donaustadt in der Wagramer Straße wird derzeit den Angaben zufolge umfangreich renoviert. “Der stadtbildprägende IZD-Tower zieht namhafte und internationale Unternehmen an und verfügt über eine außergewöhnlich hohe Mieterbindung”, so der Asset Manager für den IZD Tower, Christian Koppensteiner.

NSA-Lauschposten soll auf Büroturm-Dach stationiert gewesen sein

Vor gut dreieinhalb Jahren war das Gebäude in die Schlagzeilen geraten, da auf dem Dach ein Lauschposten des US-Geheimdienstes NSA (National Security Agency) stationiert (gewesen) sein soll, um die nahegelegene UNO-City zu observieren, wie aus Dokumenten des Aufdeckers und früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden hervorgegangen war.

(APA/Red)

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