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Berufsfeuerwehr Wien rettete Person aus der Neuen Donau

Der gerettete Mann war unterkühlt, aber ansprechbar.
Der gerettete Mann war unterkühlt, aber ansprechbar. ©APA/Sujet
Am Donnerstag, 5. April gegen 10 Uhr musste die Wiener Feuerwehr zu einem Rettungseinsatz an der Neuen Donau ausrücken. Ein 20-jähriger Mann trieb leblos in der Neuen Donau.

Ein Passant hat rasch reagiert, als er eine Person in der Neuen Donau auf der Höhe der Reichsbrücke im Wasser treiben sah und hat sofort die Feuerwehr alarmiert. Aufgrund eines weiteren Notrufs war der exakte Ort zunächst unklar, weshalb die Feuerwehrtaucher das linke Ufer der neuen Donau als auch die Donauinsel auf Seite des Donaustroms ansteuerten. Vorsorglich wurde – wie bei solchen Einsätzen üblich – auch der Wiener Rettungshubschrauber alarmiert.

Schwimmer konnte lebend geborgen werden

Sehr bald hat die Besatzung eines Taucherfahrzeuges eine Person einige hundert Meter stromabwärts der Reichsbrücke in der Mitte der Neuen Donau treiben gesehen. Sofort gingen zwei Feuerwehreinsatztaucher ins Wasser und brachten den jungen Mann lebend ans Ufer. Dort wurde er der Berufsrettung Wien zur notfallmedizinischen Versorgung übergeben und in weiterer Folge mit dem Rettungstransportwagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Rettungsaktion dauerte, dank der raschen Reaktion von Passanten, weniger als 10 Minuten ab dem Zeitpunkt, an dem der Notruf in der Feuerwehrzentrale eingelangt war.

Tipps der Berufsfeuerwehr Wien bei ertrinkenden Personen

Wenn eine Person untergeht oder nicht mehr auftaucht, zählt jede Sekunde! Deshalb: sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählen, möglichst den exakten Unfallort angeben und erst dann mit der selbstständigen Suche beginnen.
Was tun, wenn eine Person droht zu ertrinken:

  • Geht eine Person unter und taucht nach spätestens einer Minute nicht wieder auf sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählen
  • Möglichst genaue Ortsangabe, wo die Person zuletzt gesehen wurde
  • Einsatzkräfte einweisen oder jemanden damit beauftragen
  • Wird eine Person vor dem Eintreffen der Hilfskräfte geborgen, sofort mit Herzdruckmassage beginnen
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