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Kopfschuss vor Wiener Disko: Verfahren gegen Türsteher wird eingestellt

Die zwei Türsteher des Club Village haben aus Notwehr gehandelt, so das Gericht.
Die zwei Türsteher des Club Village haben aus Notwehr gehandelt, so das Gericht. ©pixabay.com
Das Verfahren gegen zwei Türsteher, die in der Nacht auf den 29. April 2017 einen 42-jährigen Iraker vor einer Diskothek in Wien-Favoriten niedergeschossen hatten, wird eingestellt. Laut Gericht handelten die beiden aus Notwehr.
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An dieser Darstellung war nach Einholung eines Schießgutachtens und Auswertung des Bildmaterials aus Überwachungskameras vor dem Lokal nicht zu rütteln. “Das Verfahren gegen beide Verdächtige wurde eingestellt”, meinte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, am Dienstag auf APA-Anfrage.

Ursprünglich war in dieser Sache wegen versuchten Mordes ermittelt worden. Der Hauptverdächtige saß über sechs Wochen in U-Haft, während sich der zweite Türsteher unmittelbar nach den Schüssen ins Ausland abgesetzt hatte. Erst nach der Enthaftung seines Kollegen kehrte er nach Österreich zurück und stellte sich der Justiz.

Iraker von vier Projektilen getroffen

Der Iraker war von insgesamt vier Projektilen getroffen worden, wobei beide Türsteher von ihren Schusswaffen Gebrauch gemacht und ihn je zwei Mal erwischt hatten. Die Kugeln drangen dem 42-Jährigen in beide Oberschenkel und in den Bauch. Dessen ungeachtet hatte sich der Mann noch selbst ins Krankenhaus begeben, wo er medizinisch versorgt wurde. Zum Tatgeschehen wollte er gegenüber den Polizisten, die ihn am Krankenbett aufsuchten, keine Angaben machen.

Männer handelten in Notwehr

Wie sich im Zuge der weiteren Erhebungen herausstellte, hatte der Iraker gemeinsam mit mehreren anderen Männern versucht, die Diskothek zu stürmen, nachdem es auf dem davor befindlichen Parkplatz zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Dort sollen bereits erste Schüsse gefallen sein. Um die offensichtlich gewaltbereiten Angreifer abzuwehren, griffen die zwei Türsteher ihren Angaben zufolge zu ihren Waffen und verriegelten anschließend von innen das Lokal.

(APA/Red.)

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