Streit um Lokale am Wiener Donaukanal

Die Lokalszene am Wiener Donaukanal ist dicht - nun soll sich aber einiges ändern
Die Lokalszene am Wiener Donaukanal ist dicht - nun soll sich aber einiges ändern - © APA (Sujet)
Derzeit ist ein Streit um die Lokalflächen am Donaukanal ausgebrochen, der damit zusammenhängt, dass sich nach einer Kritik des Rechnungshofes an den herrschenden Zuständen an der dortigen Lokallandschaft bald einiges ändern soll. Die Pächtverträge werden neu vergeben.

Die Pachtplätze am Wiener Donaukanal, wo sich derzeit etwa der Tel Aviv-Beach oder das Badeschiff befinden, sollen neu ausgeschrieben und neu vergeben werden. Pächter, die dort mit ihren Lokalen residieren wollen, können sich bis Freitag um dieses Ansinnen bewerben. Doch dies geht mit neuen Auflagen einher, die bestehende Strukturen gefährden.

Neuvergabe der Pachtplätze am Donaukanal: Sorge um künftige Entwicklung

Künftig wird es am Wiener Donaukanal nicht mehr möglich sein, mehr als eine Fläche für sein Lokal zu pachten – zudem werden nur noch 10-Jahresverträge vergeben werden. Die Stadt Wien legt Wert darauf, vor Ort auch bestehende Freiflächen zu erhalten. Während die Grünen um den “jungen urbanen Raum Donaukanal” inklusive konsumfreier Räume bangen, beklagt SPÖ-Umweltstadträtin Ulli Sima den am Donaukanal teils vorherrschenden “Barackencharakter”. Badeschiff-Betreiber Gerold Ecker sieht die aktuelle Entwicklung mit Sorge und gibt zu bedenken, dass im Zuge dessen in einem Jahr hundert Mitarbeiter ohne Job sein könnten.

 

>>Badeschiff, Adria Wien, Feuerdorf & Co: Lokalflächen am Donaukanal werden neu ausgeschrieben

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