Kopfschuss in Wien-Brigittenau: Mordprozess wird fortgesetzt

Der Mordprozess gegen einen 28 Jahre alten Mann wird fortgesetzt.
Der Mordprozess gegen einen 28 Jahre alten Mann wird fortgesetzt. - © APA/HERBERT NEUBAUER
Der Prozess gegen jenen 28-Jährigen, der im April des Vorjahres einen 26-Jährigen in Wien-Brigittenau auf offener Straße erschossen haben soll, wird fortgesetzt. Anfang März plädierte der Angeklagte auf unschuldig, am Mittwoch sind mehrere Zeugen geladen.

Am Landesgericht wird am Mittwoch, den 4. April 2018, der Mordprozess gegen einen 28 Jahre alten Mann fortgesetzt, der am 16. April 2017 den 26-jährigen Igor Z. auf offener Straße in Wien-Brigittenau erschossen haben soll.

Mehrere Zeugen sind geladen, darunter der Mann, der dem Angeklagten die Waffe aus der Hand genommen und diesen zu einer in unmittelbarer Nähe gelegenen Polizeiinspektion gebracht hatte.

Waffe aus der Hand genommen: Zeuge geladen

Dieser Zeuge – ein 46-jähriger Kosovare – hatte sich vor Prozessbeginn Anfang März in seine Heimat abgesetzt, nachdem er angeblich bedroht wurde. Nun soll er seiner Zeugenpflicht nachkommen, dem Vernehmen nach wurde bereits das dafür erforderliche Visa ausgestellt.

Der Angeklagte hat sich bisher mit einem Schießunfall verantwortet – dazu werden ein Ballistiker und ein Gerichtsmediziner Stellung beziehen. Ein Urteil wird es frühestens am 24. April geben – die vorsitzende Richterin hat einen weiteren Verhandlungstermin anberaumt.

(APA/Red)

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