Tödliche Messerstecherei in Wien-Ottakring: Vier Männer einvernommen

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Hier kam es zu der tödlichen Messerstecherei
Hier kam es zu der tödlichen Messerstecherei - © APA/GEORG HOCHMUTH
Nach jener Messerstecherei, die in der Nacht auf Sonntag in Ottakring ein Menschenleben forderte, hat die Wiener Polizei nun vier Personen einvernommen, die nach der Bluttat festgenommen worden waren. Erste Informationen zu den Hintergründen kamen ans Tageslicht.

Nachdem in der Nacht auf Sonntag in Wien-Ottakring ein 21-Jähriger durch Messerstiche getötet und ein 31-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden ist, sind alle vier Verdächtigen in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert worden. Gegen die Männer wird wegen Mordes ermittelt, sagte Polizeisprecher Harald Sörös am Montag. Ein 22-Jähriger ist geständig, die Messerattacke durchgeführt zu haben.

Streitigkeiten wegen Nichtigkeiten – kein Suchtgift-Bezug

Der Zustand des 31-Jährigen war unterdessen weiter kritisch, es bestand jedoch keine akute Lebensgefahr mehr. Außerdem wurde laut Polizei ein Begleiter der beiden Opfer ausgeforscht. Der 20-Jährige hatte bei der Auseinandersetzung am Sonntag gegen 2.00 Uhr bei der U6-Station Thaliastraße flüchten können. Der Serbe wurde mittlerweile als Zeuge einvernommen. Die Streitigkeiten vor der Messerattacke waren “aufgrund von Nichtigkeiten entstanden”, berichtete Sörös. Es gebe keinen Bezug zur Suchtgift-Szene.

Der 22-jährige Tschetschene war laut Polizei zu der Tat “grundsätzlich geständig”. Er soll den 21-jährigen Serben und den 31-jährigen Bulgaren mit einem Klappmesser attackiert haben. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Die drei weiteren Festgenommenen – ein Tschetschene und zwei Afghanen im Alter von 23, 25 und 26 Jahren – wurden ebenso wegen Mordes angezeigt. Das Landeskriminalamt (Mordgruppe Fischer) führt die Ermittlungen.

21-Jähriger starb nach Messerstecherei in Wien-Ottakring

Das jüngere Opfer hatte so schwere Verletzungen erlitten, dass es wenig später im Spital starb. Der 31-jährige Begleiter war vorübergehend in akuter Lebensgefahr. Die vier Kontrahenten waren nach der Auseinandersetzung Richtung Burggasse geflüchtet. Beamte der Bereitschaftseinheit und eine Streifenbesatzung des Stadtpolizeikommandos Josefstadt hielten sie wenig später dort an. Der 22-Jährige war dabei “blutüberströmt”.

(apa/red)

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