Kurden-Demo in Wien-Penzing eskalierte: Teilnehmerin attackierte Polizist mit Steinen

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Die Teilnehmer der Demo attackierten einschreitende Polizisten.
Die Teilnehmer der Demo attackierten einschreitende Polizisten. - © APA (Sujet)
Am Sonntagnachmittag attackierten Teilnehmer der Demo “Freiheit für Abdulah Öcalan” mehrere Polizisten mit Fußtritten und Faustschlägen. Die WEGA und der Polizeidiensthundeeinheit standen im Einsatz, um die massiven Angriffe zu unterbinden.

Am Sonntag, den 11. Februar 2018, fand gegen 14.30 Uhr ein Demonstrationszug “Freiheit für Abdulah Öcalan“” mit rund 550 Teilnehmern, die für die Freilassung des in der Türkei inhaftierten Chefs der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) protestierten, statt. Die Route führte vom Bereich Linzer Straße über die Schlossallee – Mariahilfer Straße zum Platz der Menschenrechte.

Bereits im Bereich Linzer Straße kam es zu Provokationen durch eine Gruppe türkischer Jugendlicher, woraufhin dutzende Demonstrationsteilnehmer versuchten, zu der Gruppe vorzudringen. Die einschreitenden Polizisten wurden in Folge von Demonstranten beschimpft und mit Fußtritten und Faustschlägen massiv attackiert. Die hohe Aggressionsbereitschaft der vor allem jüngeren Demoteilnehmer machte einen Einsatz der WEGA und der Polizeidiensthundeeinheit unumgänglich, um die massiven Angriffe zu unterbinden.

Demonstration in Wien: Aggressive Stimmung und Attacken auf Polizei

Nach diesem Tumult kam es im Bereich Linzer Straße immer wieder zu gefährlichen Situationen, nachdem aus Wohnungsfenstern heraus die Demoteilnehmer provoziert wurden und die Demonstranten ihrerseits mit hoher Aggression reagierten.

Eine Demonstrantin warf mehrere Steine in Richtung eines zivil gekleideten Polizisten. Dabei beschädigte sie auch ein abgestelltes Fahrzeug. Die 48-jährige Österreicherin wurde wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen.

Erst als der Demonstrationszug in den innerstädtischen Bereich kam, beruhigte sich die Situation, es kam zu keinen weiteren Vorfällen. Gegen 17.30 Uhr wurde die Kundgebung beendet.

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