500 gefördert: 900 Wohnungen bei Wiener Körner-Kaserne geplant

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Auf dem Arial der Körner-Kaserne in Wien sollen 900 neue Wohnungen entstehen.
Auf dem Arial der Körner-Kaserne in Wien sollen 900 neue Wohnungen entstehen. - © APA-FOTO: ROBERT JAEGER
Auf dem Arial der Körner-Kaserne in Wien-Penzing sollen 900 neue Wohnungen entstehen. 500 davon gehören zu geförderten Mietwohnung. Zudem soll der dazugehörige Park im Grätzel Breitensee für die Allgemeinheit geöffnet werden.

Das Gebiet, auf dem die Wohnungen entstehen, befindet sich nördlich des weiterhin militärisch genutzten Kommandogebäudes General-Körner. Der oberösterreichische Immobilienentwickler Consulting Company kaufte das vier Hektar große Teilareal der Kaserne im Sommer 2015. Er ließ sich die Fläche 30,3 Millionen Euro kosten. Im Herbst 2016 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, den das Wiener Architekturbüro Driendl Architects für sich entschied. Ende Februar beschloss nun der Wiener Gemeinderat die Flächenwidmung für das Areal.

Park für Öffentlichkeit geöffnet

Im Zuge des Bauprojekts wird der bisher unzugängliche Park für die Öffentlichkeit geöffnet. Die 15.000 Quadratmeter große Grünanlage, die von einer Mauer umschlossen ist, war bis vor zweieinhalb Jahren, als das Gebiet verkauft wurde, Teil des Heeresareals und wurde nie intensiv genutzt, berichtete Projektkoordinator Klaus Wolfinger im Gespräch mit der APA. Die neuen Wohnhäuser wurden nun rund um den “wunderbaren alten Baumbestand” geplant, erzählte Wolfinger: “Die erste Analyse war, wie kann man da überhaupt Häuser hineinsetzen, ohne eine Schaden anzurichten?” Der Park sei “über die Jahrzehnte ein bisschen verwildert, aber im positiven Sinn. Genau diesen Charme soll er haben”.

Auch Kindergarten soll entstehen

Die Öffnung des Parks für die Allgemeinheit ist Teil des städtebaulichen Vertrags zwischen dem Projektentwickler und der Stadt Wien. Auch die Errichtung eines Kindergartens und dass zwei Drittel der Flächen für den geförderten Wohnbau zur Verfügung gestellt werden, sind darin festgeschrieben. Auf Wunsch der Anrainer wird außerdem ein Teil der angrenzenden Spallartgasse verkehrsberuhigt.

Rund 500 geförderte Mietwohnungen

Die Genossenschaft Sozialbau errichtet gemeinsam mit drei weiteren gemeinnützigen Bauträgern die insgesamt rund 500 geförderten Mietwohnungen. Die Errichtung der freifinanzierten Wohnungen übernimmt das Österreichische Siedlungswerk in Zusammenarbeit mit der Consulting Company. Mit den Bauarbeiten soll im ersten Halbjahr 2019 gestartet werden. Die ersten Wohnungen sollen bereits 2020 übergeben werden, bis 2022 ist die Vollbesiedelung geplant.

(APA/red)

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