Poitou-Esel Amelie im Tiergarten Schönbrunn erhält Pater als Paten

(v.l.) Direktorin des Tiergartens Schönbrunn Dagmar Schratter, ein Poitou-Esel und Pater Karl Wallner
(v.l.) Direktorin des Tiergartens Schönbrunn Dagmar Schratter, ein Poitou-Esel und Pater Karl Wallner - © APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/BARBARA FELDMANN
Ein Poitou-Esel im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat am (heutigen) Welttierschutztageinen Paten bekommen – und Gottes Segen wohl gleich dazu. Pater Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (“Missio-Österreich”), hat die Fürsorgepflicht über Amelie übernommen.

Der Tierfreund aus dem Stift Heiligenkreuz sei schon maßgeblich am Erfolg seiner Mitbrüder als “Singende Mönche” mit der Choral-CD “Chant – Music for Paradise” verantwortlich gewesen, teilte der Zoo mit.

Göttlicher Segen für Tiere in Schönbrunn gang und gäbe

Und bereits im Jahr 2012 erhielten die Zisterzienser in Schönbrunn eine Ehrenpatenschaft über die Großen Pandas – passend zu ihrem schwarz-weißen Ordenskleid. Die Päpstlichen Missionswerke haben kürzlich einen Plüschesel als Maskottchen gewählt, mit dem Motto: “Hoffnung in die Welt tragen”.

Poitou-Esel stammen aus Frankreich und sind die schwersten Esel der Welt. Bekannt sind sie auch für ihre zotteligen Haare und als besonders belastbare Transporttiere. 1977 stand die Art vor dem Aussterben, ein koordiniertes Zuchtprogramm hat sie gerettet.

(apa/red)

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