Mutmaßliche Dealer verkauften Kokain in Bus: Festnahme in Wien-Meidling

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Der Polizist beobachtete die mutmaßlichen Dealer im Bus.
Der Polizist beobachtete die mutmaßlichen Dealer im Bus. - © APA/HELMUT FOHRINGER
Ein Polizist außer Dienst beobachtete am Nachmittag des 9. März im Bus der Linie 63A bei der Station UKH Meidling vier mutmaßliche Dealer beim Verkauf von Kokain an drei Käufer. Er löste einen Einsatz aus und rief vier Streifenwagen in die Steinbauergasse.

Dass sie einen Drogendeal in einem Wiener Linienbus abwickelten, ist am Freitagnachmittag vier Kokain-Verkäufern und drei Kunden zum Verhängnis geworden. Zeuge des Geschäfts wurde nämlich ein Polizist, der privat unterwegs war. Das gab die Polizei am Samstag bekannt. Die Dealer wurden festgenommen. Schon an einer Haltestelle in der Wienerbergstraße sei der Polizist Ohrenzeuge eines Gesprächs zwischen drei offenbar Drogenabhängigen – einer von ihnen im Rollstuhl – über den bevorstehenden Deal geworden, sagte Polizeisprecher Harald Söros. Abgewickelt wurde das Geschäft, als der Bus am UKH Meidling vorbeifuhr. Für die Beteiligten war bald Endstation: Auf Bitten des Polizisten hielt der Fahrer den Bus in einer der nächsten Haltestellen in Meidling bei geschlossenen Türen so lang an, bis Kollegen des Polizisten da waren und die Kokain-Verkäufer festnahmen. Drei Kugeln Kokain und 920 Euro wurden sichergestellt. Alle vier leben nach Angaben der Behörde als “U-Boote” in Österreich und wurden in Haft genommen.

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