Bewaffneter Raubüberfall auf Lokal in Wien-Meidling: Polizei sucht nach weiteren Opfern

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Die Polizei sucht nach weiteren Opfern der beiden Männer.
Die Polizei sucht nach weiteren Opfern der beiden Männer. - © LPD Wien
Bereits im Februar bedrohten zwei Männer Angestellte eines Lokals in Wien-Meidling mit Pistolen und raubten Bargeld. Nach Ermittlungen konnten die Tatverdächtigen samt Komplizen ausgeforscht und festgenommen werden. Die Polizei sucht nun nach weiteren Opfern.

Zwei in Untersuchungshaft befindliche Männer (23, 19) stehen im Verdacht, am 24. Februar 2018 im Bezirk Wien-Meidling einen schweren Raub begangen zu haben. Nachdem die Tatverdächtigen in einem asiatischen Restaurant in der Meidlinger Hauptstraße gegessen hatten, griffen die zwei Personen zu mitgebrachten Pistolen und bedrohten damit die Angestellten.

Bewaffneter Raubüberfall in Wien-Meidling: Festnahme

Nachdem die beiden Bargeld erbeutet hatten, ergriffen die mutmaßlichen Täter die Flucht. Dabei wurden sie von zwei weiteren Tatverdächtigen (23, 21) mit einem Fahrzeug abgeholt. Nach umfangreichen Ermittlungen und einem anonymen Hinweis konnten die Tatverdächtigen ausgeforscht werden.

Die Festnahme erfolgte am 27. Februar 2018 an ihrem Wohnort im Bezirk Horn in NÖ. Bei anschließenden Hausdurchsuchungen konnten die Ermittler eine Pistole, zwei Schlagringe, zwei Wurfmesser, ein Messer und eine schwarze Gesichtsmaske sicherstellen. Die beiden Komplizen die im Auto geblieben sind, wollten laut eigenen Angaben nichts mit der Tat zu tun haben, sie wurden auf freiem Fuß angezeigt. Der 23-Jährige und der 19-Jährige waren geständig.

Zusätzlich konnten die Ermittler dem 19-Jährigen einen Einbruch in eine Kaserne in Horn am 9. Februar 2018 nachweisen. Bei dieser Tat dürfte der 19-Jährige eine Pistole, welche er bei dem darauffolgenden Raub verwendet hatte, sowie Bargeld erbeutet haben. Gegen den Älteren bestand zudem ein aufrechtes Waffenverbot. Beide Tatverdächtigen wurden in die Justizanstalt Josefstadt gebracht.

Polizei sucht nach weiteren Opfern

Aufgrund des Funds geht die Polizei davon aus, dass der 19- und der 23-Jährige für mehr Taten verantwortlich sind und es womöglich weitere Opfer gibt. Sachdienliche Hinweise dazu werden an das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd unter der Telefonnummer 01-31310 DW 57800 erbeten.

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