Kleinste Bank Österreichs: WSK Bank will neue Filialen in Wien eröffnen

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Die WSK Bank will weitere Filialen in Wien eröffnen.
Die WSK Bank will weitere Filialen in Wien eröffnen. - © WSK Bank
Nur vier Filialen hat die in Wien ansässige WSK Bank, die zu eine der ältesten und kleinsten Banken Österreichs zählt. In den kommenden Jahren könnte sich dies ändern.

Die in Wien ansässige WSK Bank – die als früheres Wiener Spar- und Kreditinstitut bis zum Austritt 2012 zum Volksbanken-Verband gehört hat – will größer werden. Bankchef Andreas Maleschek hat vor, in den nächsten ein bis zwei Jahren neue Standorte aufzumachen. Jetzt sind es lediglich vier. Die WSK Bank ist eine der ältesten und kleinsten Banken in Österreich.

WSK Bank – Vier Filialen in Wien

Zur Zeit hat die winzige Bank (Sitz in Wien-Währing) jeweils eine Filiale in den “Flächenbezirken” Favoriten, Meidling, Ottakring und im 18. Bezirk, wo sie sich Grätzl-Bank nennt. Eine Mitte der 1990er Jahre installierte Niederlassung in Klagenfurt wurde einige Jahre später wieder aufgegeben. Bis vor sechs Jahren gab es in Wien auch eine Filiale im 2. Bezirk.

Zur Zeit ist in der im Jahr 1871 als “Spar- und Vorschuss-Consortium Währing” eines Beamten-Vereins gegründeten Bank (2016: 120 Mio. Euro Bilanzsumme, 2,96 Mio. Euro EGT-Gewinn) wieder an Erweiterung gedacht, aber nur mehr in Wien: “Wenn es nur die Frage wäre, an welchem Eck” ginge das ganz schnell. Bankimmobilien gebe es genug am Markt. “Wir werden fast täglich von Immobilienfirmen mit Mails bombardiert”, sagte Maleschek zur APA.

Eigentümer der WSK Bank AG sind über eine Holding 29.500 Genossenschaftsmitglieder, zum größeren Teil vom eigenen Kundenkreis. Die meist aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet im Bezirk kommenden Kreditnehmer und Sparer sind so wie die derzeit 48 WSK-Beschäftigten multikulturell, sagt die Bank von sich. Banksprachen sind Deutsch, Englisch, Türkisch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch.

Im Schnitt sind vier Mitarbeiter in einer Filiale. Da gehe es ums “Brot- und Butter-Geschäft”, sagt der Vorstand, also Girokonten, Kredite und Einlagen, Versicherungen; im Kerngeschäft Konsumkredite immer wieder auch um Umschuldungen. “Als kleiner Nischenplayer muss man nicht überall mitmischen”, meint Maleschek. Historisch sitzt die Bank auch auf einigen Millionen Immobilien-Aktiva. Neu investiert wird vor allem ins Onlinebanking.

(APA/red)

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