Volkskundemuseum Wien: “Coffee & Lunch” Tagung im Zeichen fair gehandeltem Kaffees

Bei der Tagung "Coffee & Lunch" drehte sich alles um die fair gehandelte Kaffeebohne.
Bei der Tagung "Coffee & Lunch" drehte sich alles um die fair gehandelte Kaffeebohne. - © pixabay.com (Symbolbild)
Experten aus der Gastronomie, Hotellerie, Politik, Wirtschaft und auch den Medien diskutierten am Dienstagnachmittag, 26. September, im Wiener Volkskundemuseum über das Thema Fairtrade-Kaffee. Die Tagung “Coffee & Lunch” stand ganz im Zeichen der fair gehandelten Kaffeebohne.

Am Dienstagnachmittag drehte sich diese Woche im Wiener Volkskundemuseum alles um fair gehandelte Kaffeebohnen. Bei dem von FAIRTRADE Österreich in Kooperation mit der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 organisierten Fachevent diskutierten Experten aus der Gastronomie, Hotellerie, Politik, Wirtschaft und auch den Medien bei einer Melange oder einem Espresso über das Thema. “Fairness ist für mich das Synonym für respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit allen Lebewesen”, betont Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22. “Seien es Pflanzen, Tiere oder Menschen: Das Bewusstsein für einen achtsamen Umgang auf vielen Ebenen ist die Voraussetzung für ein verantwortungsvolles Leben und fairem Miteinander. Unser Anliegen ist es, dies in unserem privaten und beruflichen Alltag umzusetzen.”

Ökologisch einkaufen in Wien

Sei es durch den Kauf von Lebensmitteln aus Biolandbau, durch die Achtung auf einen tierethisch vertretbaren Umgang mit landwirtschaftlichen Tieren – oder durch den Bezug von fair gehandelten Produkten, die regional und saisonal oft nicht erhältlich sind. “Dieser Grundsatz wird in Wien bereits vielfach umgesetzt: Innerhalb der Stadtverwaltung forcieren wir beispielsweise durch das Programm ÖkoKauf Wien den Einsatz von nachhaltigen und fairen Produkten”, so Büchl-Krammerstätter.

Kaffee mit FAIRTRADE-Siegel in Österreich

Kaffee war das erste Produkt, das man vor 25 Jahren hierzulande mit dem FAIRTRADE-Siegel kaufen konnte. “Die Bohnen stammen ausschließlich von Kleinbauernfamilien, die sich in Kooperativen organisieren”, sagt Helmut Schüller, Vorstandsvorsitzender von FAIRTRADE Österreich. “Zusätzlich zum Mindestpreis erhalten die Produzenten die FAIRTRADE-Prämie, von der zumindest ein Viertel in qualitätssteigernde Maßnahmen fließt.”

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