Teil der Lange Gasse in Wien wird zu Begegnungszone umgebaut: Sperre für Kfz-Verkehr

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Die Bauarbeiten für die neue Begegnungszone in der Lange Gasse starten.
Die Bauarbeiten für die neue Begegnungszone in der Lange Gasse starten. - © Stadt Wien
Ab dem heutigen Dienstag bis etwa Mitte Juli 2018 wird die Lange Gasse in Wien-Josefstadt umgestaltet – es wird eine Begegnungszone eingerichtet. Geplant sind Ausgaben in der Höhe von 720.000 Euro. Für die Dauer der Straßenbauarbeiten wird die Lange Gasse abschnittsweise für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Die Bauarbeiten finden zwischen der Josefstädter Straße und dem Hugo-Bettauer-Platz statt. “Mit der Neugestaltung der Lange Gasse bekommt die Josefstadt neuen Freiraum und mehr Platz. Die Begegnungszone ermöglicht Verkehrsberuhigung, stellt aber sicher, dass alle Adressen auch mit dem Auto erreichbar bleiben”, erklärt der Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Stadtplanung und Verkehr, Rüdiger Maresch, das Konzept.

Bau-Start: Lange Gasse in Wien-Josefstadt bekommt Begegnungszone

Der gesamte Abschnitt erhält eine neue Pflasterung aus zwei unterschiedlichen Betonsteinen. Die Zufahrts- und Durchfahrtsmöglichkeiten für den Kfz-Verkehr bleiben erhalten, Parkplätze werden reduziert. Radfahren wird künftig in beide Richtungen möglich sein. Im Zuge der Umbauarbeiten wird auch der Hugo-Bettauer-Platz neu gestaltet. Die Gesamtkosten für die Umgestaltung betragen 720.000 Euro. Den Großteil davon zahlt die Stadt, der Rest kommt aus dem Bezirksbudget.

“Die Mehrheit der Anrainerinnen und Anrainer hat sich bei der Befragung für eine Umgestaltung ausgesprochen. Ich freue mich sehr, dass das Grätzl nun noch attraktiver wird und möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben”, meint die Bezirksvorsteherin der Wiener Josefstadt Veronika Mickel-Göttfert. “Im Zentrum der Umgestaltung steht das Ziel, die Lange Gasse einerseits verkehrlich zu beruhigen und zu entrümpeln und andererseits durch die Anhebung auf ein Niveau für Fußgängerinnen und Fußgänger zu attraktivieren und die Aufenthaltsqualität zu verbessern”, ergänzt Thomas Keller, interimistischer Dienststellenleiter der für die Neugestaltung zuständigen MA 28.

Auch für das Loquaigrätzel im sechsten Bezirk gibt es Umbaupläne. Die obere Otto-Bauer-Gasse – zwischen Mariahilfer Straße und Schmalzhofgasse – soll 2019 zur Begegnungszone werden, in der Königseggasse soll eine Fußgängerzone entstehen und der Loquaipark wird neu geplant, gab Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) in einer Aussendung am Dienstag bekannt.

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(APA/Red.)

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