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18-Jähriger sprang mit Knie in den Nacken: Wiener Polizist außer Lebensgefahr

Der verletzte Wiener Polizist befindet sich außer Lebensgefahr.
Der verletzte Wiener Polizist befindet sich außer Lebensgefahr. ©APA (Sujet)
Wie die Polizei am Stephanitag mitteilte, befindet sich der Polizist, der in der Nacht auf Sonntag in einem Lokal in den U-Bahnbögen am Wiener Gürtel schwer verletzt wurde, nicht in Lebensgefahr. Der Beamte wollte einen Streit schlichten, als ihm ein 18-Jähriger mit dem Knie in den Nacken sprang. Er erlitt eine schwere Gehirnerschütterung.
Polizist schwer verletzt

Die vier Aggressoren hatten am Heiligen Abend gegen 2.00 Uhr das Lokal in der Josefstadt betreten. Zeugen berichteten, dass sie offensichtlich auf Streit aus waren. Sie attackierten einen 23-jährigen Besucher und schlugen ihm eine Faust ins Gesicht. Ein 25-jähriger Gast wollte dem Angegriffenen zu Hilfe eilen und wurde ebenfalls mit Schlägen traktiert. Der 21-Jährige bedrohte unterdessen die übrigen Gäste mit einem Messer.

Polizist bei Einsatz am Wiener Gürtel schwer verletzt

Als die Polizei eingriff, richtete sich die Aggression gegen die Beamten. Ein Uniformierter bekam einen Faustschlag auf die Schulter, ein zweiter wurde im Gesicht getroffen und erlitt unter anderem eine Jochbeinprellung. Der 18-Jährige attackierte unterdessen den 39-jährigen Polizisten, der Familie hat. Dieser nahm zunächst keine Verletzung an sich wahr und schloss die Amtshandlung noch ab.

Auf der Fahrt in seine Dienststelle stoppte der Beamte sein Fahrzeug plötzlich, stieg aus und brach neben dem Wagen zusammen. Seine Kollegen und ein Wagen der Wiener Berufsrettung, der zufällig vorbeikam, leisteten Erste Hilfe. Der 39-Jährige wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.

Im Zuge der Amtshandlung waren den Aggressoren noch zwei Bekannte zur Hilfe gekommen. Lediglich der 21-Jährige mit dem Messer verhielt sich kooperativ und übergab die Waffe der Polizei. Er wurde angezeigt, die anderen fünf allesamt festgenommen. Bei den Verdächtigen handelt es sich großteils um russische Staatsbürger aus Tschetschenien. Die Ermittler unterzogen einen der Verdächtigen einer Einvernahme. Er soll einem Polizisten gegen das Schienbein getreten haben, bestritt aber alle Vorwürfe.

(APA/Red)

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