Neugestaltung des Getreidemarkts in Wien: Umstrittenes Projekt abgeschlossen

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Am Getreidemarkt gab es einen umstrittenen Umbau
Am Getreidemarkt gab es einen umstrittenen Umbau - © APA
Ein umstrittenes Projekt findet einen frühen Abschluus: Die vieldiskutierte Neugestaltung des oberen Wiener Getreidemarkts ist etwas früher als geplant fertig geworden. Bereits am Freitag statt Sonntag konnte der letzte Feinschliff erledigt werden.

In den vergangenen Monaten wurde in beiden Fahrtrichtungen je ein neuer, baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg gebaut. Dafür wurde die Straße in Richtung Naschmarkt von drei auf zwei Autospuren reduziert.

Radtrassen und Fußgängerquerung früher als geplant fertig

Am frühen Freitagvormittag konnten die neuen Radwege noch nicht befahren werden. Letzte Gitter und Baugerätschaften würden aber im Lauf des Tages entfernt, hieß es von der für Straßenbau zuständigen Magistratsabteilung 28 auf APA-Anfrage.

Neben den Radtrassen wurde auf Höhe Lehargasse/Gauermanngasse eine zusätzliche Fußgängerquerung errichtet. Vor der Inangriffnahme der Oberflächengestaltung samt Erneuerung des gesamten Fahrbahnbelags waren bereits ab Mai neue Wasserrohre im betreffenden Abschnitt verlegt worden. Inklusive dieser Arbeiten schlug das Getreidemarkt-Projekt mit rund 2,6 Millionen Euro zu Buche.

Getreidemarkt-Baustelle war höchst umstritten

Die Baustelle hatte für einige Aufregung und politischen Schlagabtausch gesorgt. Staus wurden durch die Reduktion um eine Spur befürchtet. Im Rathaus verwies man stets auf entsprechende Untersuchungen im Vorfeld, wonach zwei Spuren für den Individualverkehr ausreichend seien.

(apa/red)

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