Mobbing in Wiener Obdachlosenheim: Auf 46-Jährigen mit Schraubenzieher eingestochen

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Der 46-jährige Obdachlose wurde nach der Schraubenzieher-Attacke von einem Notarzt versorgt.
Der 46-jährige Obdachlose wurde nach der Schraubenzieher-Attacke von einem Notarzt versorgt. - © bilderbox.com (Sujet)
In einer Obdachlosenunterkunft in Wien-Mariahilf stach am Sonntag ein 51-Jähriger mit einem Schraubenzieher auf einen 46-Jährigen ein. Er erlitt Stichverletzungen im Brustkorb und in der Niere. Als Motiv wurde Mobbing angegeben.

Gegen 12.45 Uhr kam es in der Obdachlosenunterkunft in der Barnabitengasse zu dem Streit zwischen den beiden Männern. Der mutmaßliche Täter konnte nach der Schraubenzieher-Attacke noch am Tatort festgenommen werden. Der 51-Jährige gab die Tat zu. Er habe den Kontrahenten umbringen wollen, weil er sich von diesem gemobbt fühlte, sagte der Mann aus. Alkohol war laut Polizeisprecher Harald Sörös nicht im Spiel. Der Täter wurde wegen versuchten Mordes angezeigt.

Der Verletzte wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt und in weiterer Folge von der Wiener Berufsrettung in ein Spital gebracht. Lebensgefahr bestand keine.

(Red.)

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