Männer gingen in Wiener U-Bahn-Station aufeinander los: Messerattacke

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Die Polizisten nahmen die beiden Männer fest.
Die Polizisten nahmen die beiden Männer fest. - © APA/HELMUT FOHRINGER
Zwei Männer im Alter von 19 und 44 Jahren gerieten am Samstag, den 30. Dezember in der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße in Wien-Mariahilf in Streit. Der 44-Jährige attackierte seinen Kontrahenten mit einem Messer.

Am 30. Dezember um 20:45 Uhr wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten zu einem Einsatz in die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße gerufen. Zwei Männer aus dem Drogenmilieu im Alter von 19 und 44 Jahren heftigen Streit geraten. Der 19-Jährige stieß seinen Kontrahenten zu Boden und trat mit dem Fuß mehrmals auf ihn ein. Danach flüchtete der 19-Jährige.

Mann verfolgte Kontrahenten und stieß mit Messer zu

Der 44-Jährige, der stark blutete und bei der Auseinandersetzung auch einen Zahn verloren hatte, verfolgte den 19-Jährigen daraufhin und attackierte ihn mit einem Messer. Der 19-Jährige erlitt dabei nicht lebensgefährliche Stichverletzungen an Oberkörper und Armen. Beide Männer, sie stammen aus Afghanistan und Tschetschenien, wurden notfallmedizinisch versorgt, in ein Krankenhaus gebracht und wegen absichtlich schwerer Körperverletzung angezeigt. Die Tatwaffe, ein Klappmesser mit einer Klingenlänge von 10 Zentimetern, wurde sichergestellt.

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