Erste Infos zum Wiener Stadtfest 2017: “Wird ein bisschen wie bei Pokemon Go”

Beim Pressetermin zum Wiener Stadtfest 2017
Beim Pressetermin zum Wiener Stadtfest 2017 - © ÖVP Wien
Im heurigen Jahr setzt das Wiener Stadtfest stark auf die digitalen Medien. “Wir wollen die virtuelle Welt mit der realen Welt verbinden – ein bisschen wie bei Pokemon Go”, erklärte der Wiener ÖVP-Obmann Gernot Blümel bei einer Pressekonferenz am Montag.

Über eigens für die Veranstaltung programmierte App können die Besucher herausfinden, welche Programmpunkte an welchen Orten stattfinden. Anstatt sich auf eine zentrale Bühne in der Innenstadt zu konzentrieren, findet das Stadtfest, das nach der Absage im Vorjahr heuer am 2. September veranstaltet wird, über die Stadt verteilt statt. Insgesamt wird es 70 Stationen in allen Bezirken geben.

Wiener Stadtfest 2017: Eine App führt durch 70 Stationen

Die App “stadt.fest.wien”, die ab Mitte August zum Download bereitsteht, schlägt dem Besucher Stationen in seiner Nähe vor. In jeder Station wartet ein Code, den es zu entdecken gilt und der den Besucher zum nächsten Programmpunkt führt. Aber auch Menschen, die das Fest lieber analog entdecken wollen, sollen nicht ausgeschlossen werden, versicherten die Veranstalter. Sie erhalten auf Wunsch das Programm, ein Teil davon wird außerdem zusätzlich zur App veröffentlicht.

“Wir möchten die Wiener einladen, ihren Bezirk kennenzulernen und wieder neu zu beleben”, sagte Susanne Reichard, Präsidentin des Vereins “Wiener Stadtfeste” und ehemalige ÖVP-Bezirksvorsteherin des vierten Bezirks. “Das Stadtfest soll wieder das werden, was es ursprünglich war, nämlich ein Beleben von unbelebteren Stadtteilen”, stimmte Blümel zu.

Blümel: “Nicht mainstreamig, sondern guerillamäßig, überraschend”

Die 33. Auflage des Wiener Stadtfests werde “nicht das Mainstreamige, sondern etwas Guerillamäßiges, etwas Überraschendes” präsentieren, kündigte er an. Wie bisher werde es zwar auch Konzerte und Lesungen geben, versprach Andreas Hladky von der Eventagentur “Hallamasch”. Die Aktionen, die an den verschiedenen Stationen stattfinden, könnten aber unter anderem auch prominente Künstler in neuer Rolle oder ein Kaffeehaus, das auf neue Weise inszeniert wird, präsentieren, sagte Hladky.

Der für die Pressekonferenz gewählte Ort, ein leer stehendes Geschäftslokal, die ehemalige Forever 21-Filiale auf der Mariahilfer Straße, stehe symbolisch für das Festival, bei dem man an ungewohnten Orten Aktion und Leben schaffen wolle. Über den Sommer sollen nach und nach detailliertere Infos zum Programm veröffentlicht werden.

(apa/red)

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