Betrunkene Frau verursachte Unfall in Wien-Mariahilf: Versuchte Fahrerflucht

Die Frau verweigerte nach dem Unfall den Alkotest.
Die Frau verweigerte nach dem Unfall den Alkotest. - © APA
Am Dienstag kam es auf der Wiener Mariahilfer Straße zu einem Unfall: Eine 37-Jährige fuhr beim Anhalten vor einer Ampel einem Moped auf, wodurch dieses auf ein davor stehendes Moped gestoßen wurde. Dann wollte die Frau ihre Fahrt einfach fortsetzen.

Der 16-jährige Lenker des ersten Mopeds wurde verletzt, der zweite Mopedlenker blieb unverletzt.

Laut Zeugenangaben versuchte die Frau mehrmals (vergeblich), trotz des unter dem Auto eingeklemmten Mopeds die Fahrt einfach fortzusetzen – kam aber nicht weit. Ein von der Polizei vor Ort durchgeführter Alko-Vortest ergab 2,56 Promille bei ihr.

Unfalllenkerin wollte Alkotest verweigern

Auf Anraten zweier von der Frau hinzugezogener Anwälte verweigerte sie die Durchführung der Untersuchung der Atemluft mittels geeichtem Alkomat, berichtet die Polizei weiters. Ihr wurde noch vor Ort der Führerschein vorläufig abgenommen, weiters setzte es mehrere Anzeigen für die 37-Jährige. “Aufgrund der Verweigerung der Alkomat-Untersuchung droht ihr die Höchststrafe bei Alkohol am Steuer,” so die Exekutive.

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