Trickdiebinnen von der “Behindertenbehörde” bestahlen Pensionisten in Wien

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Die Polizei ist zwei Trickdiebinnen auf der Spur
Die Polizei ist zwei Trickdiebinnen auf der Spur - © APA (Sujet)
Am Mittwochnachmittag erhielt ein 86-jähriger Pensionist in seiner Wohnung in Wien-Margareten Besuch mit Folgen. Zwei ihm unbekannte Frauen , die vorgaben “Angestellte der Behindertenbehörde” zu sein, führten Böses im Schilde.

Zwei Trickbetrügerinnen haben am Mittwochmittag einem Pensionisten in Wien-Margareten mehrere hundert Euro gestohlen. Die beiden Frauen gaben sich als Pflegehelferinnen aus und verschafften sich so Zugang zu der Wohnung des 86-Jährigen in der Reinprechtsdorfer Straße, berichtete die Polizei am Freitag.

Trickbetrügerinnen gaben sich in Wien als Pflegehelferinnen aus

Die etwa 25 bis 35 Jahre alten Frauen läuteten gegen 13.00 Uhr an der Tür des 86-Jährigen. Zunächst verlangten sie ein Blatt Papier sowie einen Stift, danach auch ein Glas Wasser. Während der Pensionist mit dem Holen der Sachen abgelenkt war, durchsuchte eine der Frauen das Schlaf- und das Wohnzimmer. In einer Lade fand sie das Bargeld. Den Diebstahl bemerkte der Mann erst am nächsten Tag. Die beiden Frauen haben laut Polizeisprecher Paul Eidenberger die üblichen Tricks angewandt, um in die Wohnung zu kommen.

Tipps des Bundeskriminalamts gegen Trickdiebstahl

Empfehlung der Kriminalprävention:

  • Lassen Sie NIE fremde Personen in Ihre Wohnung / Ihr Haus
  • Gas-, Strom, Heizungsableser werden rechtzeitig schriftlich angekündigt!
  • Legen Sie immer eine Sperrkette vor, wenn sie Fremden die Tür öffnen. Ein Glas Wasser oder einen Zettel kann man auch durch einen Türspalt reichen!
  • Lassen Sie sich einen Dienstausweis (auch von Beamten in Uniform) zeigen.
  • Blicken Sie zuerst durch den Türspion und entscheiden Sie erst dann, ob Sie die Tür öffnen.
  • Betätigen Sie nicht den Türöffner, ohne sich vorher zu überzeugen (Rückfrage!) wer Einlass begehrt.
  • Nachbarschaftshilfe und das Wissen um das Recht der Selbsthilfe können Straftaten verhindern.
    Ein entschiedenes NEIN, ein energisches Wegweisen eines ungebetenen Besuchers oder ein lauter Hilfeschrei können ebenfalls eine Straftat verhindern

>>Trickdiebe in Wien: Die sieben fiesesten Maschen an Telefon und Haustür

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