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"How to Occupy a Shipwreck": Kunst Haus Wien zeigt Ausstellung von Oliver Ressler

Die Ausstellung von Ressler ist bis Anfang April zu sehen.
Die Ausstellung von Ressler ist bis Anfang April zu sehen. ©APA
Am Mittwochabend eröffnet die neue Ausstellung von Oliver Ressler im Kunst Haus Wien: "How to Occupy a Shipwreck" zeigt Schlüsselmomente der Klimabewegung an Orten des zivilen Widerstands.

Was entstehen kann, wenn sich alles zusammenfügt, während alles auseinanderbricht, zeigt Oliver Ressler in seiner Ausstellung “How to Occupy a Shipwreck”, die heute, Mittwoch, Abend in der Garage im Kunst Haus Wien eröffnet. In vier Filmen der Serie “Everything’s coming together while everything’s falling apart” dokumentiert er Schlüsselmomente der Klimabewegung an Orten des zivilen Widerstands.

Neue Ressler-Ausstellung im Kunst Haus Wien

Der aus der Steiermark stammende Künstler, Filmemacher und Aktivist arbeitet nicht nur überall auf der Welt, auch seine Werke werden rund um den Globus gezeigt: Mit der Videoinstallation “Occupy, Resist, Produce” war er in den vergangenen Jahren etwa in Oslo und Thessaloniki zu Gast, mit “Bedtime for Democracy” wurde er nach London eingeladen, in Istanbul fragte er “Who Throws Whom Overboard?”. Auch auf der documenta war der 47-Jährige im vergangenen Jahr vertreten: Seine Videoinstallation “What is Democracy?” war Teil der großen Sammlungspräsentation, die das Athens Museum für Zeitgenössische Kunst (ENST) im Kasseler Fridericianum ausrichtete.

Im Kunst Haus Wien stehen nun jene vier Filme im Fokus, die Ressler seit 2015 erweitert und bearbeitet. Ein von ihm porträtierter Ort des Widerstands ist etwa eine Gegend in der Nähe von Nantes in Frankreich, wo 2012 aus dem Protest gegen den Bau eines neuen Flughafens ein Gebiet erwuchs, das die Polizei seither nicht betritt: Die “ZAD” (“zone a defendre”) ist Europas größtes autonomes Gebiet, seit sich mehr als 40.000 Menschen gegen die Räumung und den Bau des Flughafens wehrten. “Die ZAD ist ein erfolgreiches Beispiel dafür, dass die Schaffung von Alternativen und der Widerstand Hand in Hand gehen sollten”, heißt es im Pressetext zum Film, in dem Ressler jene Menschen porträtiert, die nunmehr in den dortigen Auen und Wäldern selbstorganisiert leben.

Schlüsselmomente der Klimabewegung in vier filmischen Arbeiten

“Ende Gelände” nennt sich ein zwölfminütiger Film über den “massiven Einsatz von zivilem Ungehorsam” beim Braunkohletagebau in der Lausitz bei Berlin, wo 4.000 Aktivisten die Verladestation und die Eisenbahnschienen blockierten, um für den Ausstieg aus der fossilen Brennstoffindustrie zu demonstrieren. Ein anderer Schauplatz ist die UN-Klimakonferenz in Paris: “Wie die zwanzig davor gescheiterten jährlichen Klimakonferenzen bewies die COP21 einmal mehr die Unfähigkeit von Regierungen, sich zu einem Abkommen zu verpflichten, durch das die Erderwärmung mit einer konkreten Strategie zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen aufgehalten werden könnte”, heißt es im Text zu “COP21”. “Code Rood” nennt sich schließlich der jüngste Film: Schauplatz ist der Hafen von Amsterdam im Jahr 2017 und thematisiert die Blockade von Europas zweitgrößtem Kohlehafen. Am 15. Februar ist Oliver Ressler mit einem Vortrag über seine Arbeiten zu Gast im Kunst Haus Wien.

>> Die Ausstellung “Oliver Ressler. How to Occupy a Shipwreck” im Kunst Haus Wien läuft vom 25. Jänner bis 2. April 2018

(APA/Red)

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