Studie legt Neubau des Ernst-Happel-Stadions nahe

Die Machbarkeitsstudie legt einen Neubau des Ernst-Happel-Stadions nahe.
Die Machbarkeitsstudie legt einen Neubau des Ernst-Happel-Stadions nahe. - © APA/Robert Jäger
Laut Machbarkeitsstudie seien Investitionen in einen neuerlichen Umbau des Ernst-Happel-Stadions nur schwer zu rechtfertigen. Dies gibt den Neubau-Überlegungen wieder Aufwind.

Die angekündigte Machbarkeitsstudie über die Optionen eines Neu- oder Umbaus des Nationalstadions im Wiener Prater liegt den Verantwortlichen vor. Sie legt einen Neubau nahe, ließ Sportminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Donnerstag in der Fragestunde des Nationalrates wissen.

Das unter Denkmalschutz stehende und 1931 eröffnete Ernst-Happel-Stadion entspricht längst nicht mehr modernen Anforderungen. Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) strebt daher einen Neubau an und erhält nun durch die Machbarkeitsstudie Unterstützung.

Ernst-Happel-Stadion: Darum soll ein Neubau her

Die Studie sei diese Woche den ÖFB-Vertretern, der Stadt Wien und ihm präsentiert worden, sagte Doskozil. Erste Schlüsse daraus seien, dass es angesichts der Bausubstanz und der Denkmalschutzauflagen “sehr schwierig” sein würde, eine neuerliche Investition in die bestehende Infrastruktur zu rechtfertigen.

Man müsse sich also jetzt intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie man sich der Thematik des Neubaues eines Stadions nähern kann – und wie man das bestehende Gebäude sinnvoll und vernünftig verwertet, erläuterte Doskozil im Parlament.

(APA, Red.)

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