Neubau Ernst Happel Stadion: “Es gibt bisher keine Absage”

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Der ÖFB hat einen Neubau des Ernst Happel Stadions noch nicht abgeschrieben.
Der ÖFB hat einen Neubau des Ernst Happel Stadions noch nicht abgeschrieben. - © APA
Der Österreichische Fußball-Bund hat einen Neubau des Ernst Happel Stadions noch nicht abgeschrieben. Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie sei noch ausständig.

Nachdem Sport- und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in einem Zeitungsinterview von einer “Weiterentwicklung des vorhandenen Stadions” sprach, will der ÖFB nun einmal ein noch ausstehendes Studienergebnis abwarten.

ÖFB will Gutachten für Neubau abwarten

“Es gibt bisher keine Absage. Aktueller Stand ist, dass nach Vorliegen des Gutachtens eine ergebnisoffene Diskussion folgen wird”, hieß es vonseiten des Fußball-Bundes. ÖFB-Präsident Leo Windtner habe diesbezüglich am Donnerstag ein Telefonat mit Mailath-Pokorny geführt.

Wiens Stadtrat hatte im “Standard” zuvor ebenfalls auf das Ergebnis einer noch ausstehenden Machbarkeitsstudie verwiesen. “Wir müssen und wollen mit dem Happel-Stadion weitermachen. Es geht um eine Weiterentwicklung des vorhandenen Stadions”, wurde Mailath-Pokorny zitiert. Auf die Frage, ob ein Neubau der in die Jahre gekommenen Arena vom Tisch sei, erklärte er jedoch: “Es gibt ja ein Stadion, das ist denkmalgeschützt.”

Kosten für Neubau des Ernst Happel Stadions

Springender Punkt ist wenig überraschend die Kostenfrage. Sollte die Studie – die bis Sommer 2016 fertig sein sollte – ergeben, dass selbst ein Umbau zu teuer sei, könnte laut Mailath-Pokorny “theoretisch” alles wie gehabt bleiben. Ziel sei dennoch eine multifunktional nutzbare, “moderne Arena”.

Der ÖFB hofft, dass mit Unterstützung von Sportminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) noch heuer die Entscheidung zugunsten eines neuen Stadions in der Bundeshauptstadt fällt. Das unter Denkmalschutz stehende und 1931 eröffnete Happel-Stadion entspricht längst nicht mehr modernen Anforderungen. Ein Neubau würde aber bis zu 300 Millionen Euro kosten. Die Hauptlast müssten der Bund und die Stadt Wien tragen.

(APA

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