Wiener Secession: Bund und Stadt übernehmen 650.000 Euro an Sanierungskosten

Bei der Besichtigung der Secession-Kuppel.
Bei der Besichtigung der Secession-Kuppel. - © APA/GEORG HOCHMUTH
Das Bundeskanzleramt und die Stadt Wien haben sich bereit erklärt, gemeinsam mit der Secession die Mehrkosten der Sanierung des Secessionsgebäudes zu übernehmen. Die Baukostenschätzung musste von ursprünglich 2,8 Millionen Euro auf 3,45 Millionen Euro netto korrigiert werden.

Die Mehrkosten in der Höhe von € 650.000,- sollen zwischen Bund, Stadt Wien und der Secession aufgeteilt werden. Das Bundeskanzleramt hat die Erhöhung der Förderung für die Sanierung auf 1,2 Millionen Euro zugesagt; die Stadt wird den entsprechenden Antrag am Dienstag Nachmittag dem zuständigen Kulturausschuss zur Beschlussfassung vorlegen.

Dach baufälliger als angenommen

Die Mehrkosten entstanden in erster Linie durch gravierende Preissprünge aufgrund der guten Konjunktur und des derzeitigen Baubooms sowie durch behördliche Vorgaben und zusätzliche denkmalpflegerische Maßnahmen. Darüber hinaus hat sich erst im Zuge der Bauarbeiten herausgestellt, dass Gebäudeteile wie die Kuppel und das Dach wesentlich baufälliger waren als zunächst angenommen.

Kuppelsanierung bald fertig

Zum 120-Jahr-Jubiläum des Secessionsgebäudes wird das Bauwerk nun bald wieder in neuem Glanz erstrahlen. Die Sanierung der Kuppel wird Mitte Mai abgeschlossen. Arbeiten im Inneren des Gebäudes werden über den Sommer weiter ausgeführt. Anfang September wird das Haus runderneuert wieder eröffnet.

(APA/red)

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