U-Bahn Attacke wegen anzüglicher Blicke auf die Schwester: Täter stellte sich

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Nach der Fahndung wegen eine Attacke in der U-Bahn Station Stephansplatz stellte sich der Täter.
Nach der Fahndung wegen eine Attacke in der U-Bahn Station Stephansplatz stellte sich der Täter. - © APA/GEORG HOCHMUTH
Weil der 21-Jährige seine Schwester “anzüglich angesehen” habe, ging ein 24-jähriger Afghane in der U-Bahn-Station Stephansplatz auf seinen Landsmann los. Nachdem die Polizei den Täter am Montag, 11. September, mittels Fahndungsfotos gesucht hatte, stellte sich der Mann.

Nachdem die Polizei Montagvormittag ein Foto des Beschuldigten veröffentlichte und dieses in zahlreichen Online-Medien zu sehen war, stellte sich der Mann mittags der Polizei. Gegen 12.00 Uhr betrat er die Polizeiinspektion Julius-Tandler-Platz in Alsergrund. In seiner ersten Einvernahme war er geständig, dem 21-jährigen Landsmann am 7. Juli am Bahnsteig der U3-Station mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. Aufgrund der massiven Verletzungen des Opfers war die Polizei davon ausgegangen, dass der Angreifer mit einem Schlagring bewaffnet gewesen ist. Dies bestritt der 24-Jährige. Vielmehr habe er dem Jüngeren “einen kräftigen Schlag ins Gesicht” verpasst, sagte er den Polizisten.

Grund für die Attacke: 21-Jähriger habe Schwester “anzüglich angesehen”

Der 24-Jährige war am Abend des 7. Juli mit seiner Schwester unterwegs. Im Vorbeigehen am Bahnsteig der U3-Station soll das spätere Opfer die Frau “anzüglich angesehen” haben. Der 21-Jährige erlitt bei dem Übergriff unter anderem Brüche von Oberkiefer und Nasenbein, dazu Prellungen und Rissquetschwunden. Der bisher unbescholtene Afghane wurde nach der Einvernahme auf freiem Fuß angezeigt.

APA/Red.

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