Mietpreis-Check: Wohngemeinschaft deutlich günstiger als Singlewohnung

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In Österreichs Uni-Städten lohnt sich das Zusammenleben.
In Österreichs Uni-Städten lohnt sich das Zusammenleben. - © immowelt.at
Pünktlich zum Semesterstart präsentiert immowelt.at den großen Mietpreis-Check der österreichischen Uni-Städte und zeigt, warum sich ein Leben in einer WG finanziell voll auszahlt. Nicht nur in Wien kommen Singlewohnungen nämlich deutlich teurer.

Das Sommersemester steht vor der Tür, viele Studenten sind auf Wohnungssuche. Der Mietpreis-Check Uni-Städte von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale, kommt zum Schluss: Studenten können bis zu 24 Prozent sparen, wenn sie sich für eine WG entscheiden.

Für die Studie wurden die Mietpreise für Singlewohnungen und WG-taugliche Wohnungen in sieben österreichischen Unistädten mit über 5.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden dabei Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und 24.800 WG-tauglichen Wohnungen mit einer Fläche von 80 bis 120 Quadratmetern. Die Preise geben den Median der Gesamtmieten (Nettomieten inklusive Betriebskosten) bei Neuvermietungen wieder, die im Jahr 2016 auf immowelt.at angeboten wurden.

Mietpreis-Check zeigt: WG in Wien neun Prozent günstiger

In Wien mit seiner Vielzahl von Universitäten und über 190.000 Studenten, sind die Mietpreise deutlich höher als in anderen Bundesländern: Eine WG-taugliche Wohnung kostet hier 13,70 Euro pro Quadratmeter, eine Singlewohnung 15 Euro.

Entscheiden sich Studenten fürs Zusammenleben, zahlen sie somit neun Prozent weniger Miete. Damit ist der Unterschied zwischen Ein-Zimmer-Appartement und WG in Wien am geringsten.

Größtes Sparpotenzial in Graz und Klagenfurt

Die knapp 60.000 Grazer Studenten können bis zu 24 Prozent des Mietpreises sparen, wenn sie in eine Wohngemeinschaft ziehen. Diese kostet im Durchschnitt 10 Euro pro Quadratmeter, in einer Singlewohnung sind 13,20 Euro fällig. Auch in Klagenfurt lohnt sich das Wohnen in der Gemeinschaft. Eine WG ist dort mit 8,90 Euro pro Quadratmeter um 23 Prozent günstiger als eine Singlewohnung, die 11,60 Euro kostet. Ähnlich viel können Studenten in Linz und Wels (jeweils 17 Prozent) sparen.

Viel sparen können auch Studenten in Innsbruck und Salzburg – und das obwohl die Mietpreise ähnlich hoch sind wie in Wien. Innsbrucker Studenten zahlen in einer WG 13,20 Euro pro Quadratmeter, das sind 16 Prozent weniger als in einer Singlewohnung. Auch in Salzburg müssen Studenten tief ins Börsel greifen. Eine WG ist mit 13,80 Euro pro Quadratmeter aber immerhin 14 Prozent günstiger als das Ein-Zimmer-Appartement. Die Nähe zur Grenze und der nicht vorhandene Numerus clausus in Österreich machen die beiden Städte auch für deutsche Studenten attraktiv, die damit die Nachfrage nach Wohnungen weiter steigern.

Die Ergebnisse der Uni-Städte im Überblick

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Grafik: immowelt.at

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