14. März 2012 21:42; Akt.: 15.03.2012 11:55

0:7-Heimklatsche für EC Dornbirn

Bittere Heimniederlage für EC Dornbirn Bittere Heimniederlage für EC Dornbirn - © VOL.AT/Hartinger
von NEUE/Günther Böhler - Dornbirn, Innsbruck – Innsbruck demütigt eine unerklärlich schwache Eriksson-Truppe vor eigenem Publikum mit 0:7. Somit steht der EC Dornbirn am Samstag im Haifisch-­Becken mit dem Rücken zur Wand.

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Gleich sieben Mal landete der Puck im Kasten der Dornbirner. Weitere Negativ-Premiere: Erstmals in dieser Saison erzielten die Bulldogs kein Tor. klaus hartinger
Taktik bestimmte den ersten Abschnitt im dritten Halbfinal-Duell zwischen Dornbirn und Innsbruck. Den möglichen ersten „Matchpuck“ vor Augen wollte keiner dem anderen ins offene Messer laufen. Trotzdem ging es im Messestadion zunächst munter hin und her, die erste Chance fanden die Hausherren durch Lukas Schwitzer (2.) vor. In der sechsten Minute waren die Gäste an der Reihe, doch Marc Schönberger setzte den Puck an die Torumrandung. Und bei den weiteren Möglichkeiten der Tiroler verhinderte ECD-Keeper Hannes Enzenhofer einen Gegentreffer. In der 13. Minute jedoch musste er die Scheibe erstmals aus den Maschen fischen. Rem Murray verwertete ein Paiement-Zuspiel zum 1:0 für die Innsbrucker. In der Folge passierte nicht mehr viel und daher ging mit diesem Spielstand auch zum ersten Pausentee.

Doppelbiss der Haie

Auch im Mitteldrittel konnten die Messestädter die erste Möglichkeit verbuchen. Ein satter Blue-Liner von David Slivnik in der 24. Minute wurde aber von Markus Seidl mittels Fußabwehr glänzend pariert. Doch dann bissen die Haie gleich doppelt zu. Stefan Pittl erhöhte in Überzahl auf 2:0 und nur 39 Sekunden später legte Höller nach. Dornbirn-Coach Lenny Eriksson reagierte mit einem Timeout, das zumindest mehr Biss bei den Bulldogs bewirkte. Torerfolg stellte sich jedoch keiner ein, denn Sean Selmser (27.) scheiterte allein vor Seidl und auch Christofer Löfberg (30.) brachte das Spielgerät nicht im gegnerischen Kasten unter. Die Innsbrucker hingegen machten es vor. Nach dem 4:0 durch Patrick Mössmer war die Partie, nach nur 33 Minuten, schon vorzeitig entschieden. Der fünfte Gegentreffer durch Christoph Eichler nach nur 17 Sekunden im Schlussabschnitt war Draufgabe und die restliche Spielzeit nicht mehr wie eine Trainingseinheit. In dieser ging der völlig desolate EC Dornbirn leer aus, der HCI hingegen machte durch Murray (52.) das halbe Dutzend voll und Mössmer (53.) setzte mit dem 7:0 den Schlusspunkt.



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